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Totenzettel









Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

 

Gefallene Offiziere der Marine-Luftschiffabteilung des 1. Weltkrieges:

Ehrenliste mit 40 Namen aus dem Titel „Ritter der Luft – Zeppelinabenteuer im Weltkrieg. Berichte von Kriegsteilnehmern. Gesammelt und dargestellt von Rolf MARBEN.“ Hamburg (Broschek) 1931

Es starben für das Vaterland
379 Offiziere und Mannschaften der Marine-Luftschiffabteilung. Die Namen der gefallenen Offiziere lauten:

Dienstgrad

Name

Vorname

Einheit

Verlust

 

Kapitänleutnant

HIRSCH

Klaus

Kommand. L.10

03.09.1915

1)

Oberleutnant d.Res.

STICKER

Joseph

Wachoff. L 10

03.09.1915

 

Kapitänleutnant

BOEMACK

Fritz

Komdt. SL 6

19.09.1916
18.11.1915

13)

Oberleutnant z.S. d.R.

SCHAPER

Hans

Wachoff. SL 6

19.09.1916

 

Kapitänleutnant

LOEWE

Odo

Kommand. L 19

02.02.1916

 

Leutnant zur See

BRAUNHOF

Erwin

Wachoff. L 19

02.02.1916

 

Kapitänleutnant

HEMPEL

Karl

Kommand. L 7

04.05.1916

 

Oberleutnant z.S. d.R.

WENKE

Friedr.

Wachoffizier L 7

04.05.1916

 

Oberleutnant zur See

PETERSON

Werner

Kommand. L 32

23.09.1916

2)

Leutnant zur See

BRODRÜCK

Karl

Wachoff. L 32

23.09.1916

3)

Kapitänleutnant

MATHY

Heinrich

Kommand. L 31

23.09.1916

4)

Leutnant zur See

WERNER

Jochen

Wachoff. L 31

23.09.1916

5)

Oberleutnant zur See

FRANKENBERG

Kurt

Kommand. L 21

18.11.1916

a)

Lt. z.S. d.Res.

SALZBRUNN

Hans-Werner

Wachoff. L 21

18.11.1916

a)

Kapitänleutnant d.R.

DIETRICH

Max

Kommand. L 34

27.11.1916

6)

Oberleutnant d.R.

NATHUSIUS

Christian-Albrecht v.

Wachoff. L 34

27.11.1916

 

Kapitänleutnant

KOCH

Robert

Kommand. L 39

17.03.1917

 

Leutnant zur See

COLLANI

Kurt v.

Wachoff. L 39

17.03.1917

7)

Kapitänleutnant

JAHNKE

Hubert

Kommand. SL 9

19.09.1916

 

Leutnant zur See d.R.

MARTIN

Fried.

Wachoff. SL 9

19.09.1916

 

Kapitänleutnant

LEHMANN

Ulrich

Kommand. L 22

14.05.1917

 

Leutnant zur See

KNOBELSDORFF

Ewald v.

Wachoff. L 22

14.05.1917

 

Kapitänleutnant

KRAUSHAAR

Hermann

Kommand. L 43

14.06.1917

 

Leutnant zur See d.R.

ZIMMERMANN

Ernst

Wachoff. L 43

14.06.1917

 

Korvetten-Kapitän

SCHÜTZE

Viktor

Kmdr. d. M.L.A.

17.06.1917

8)

Kapitänleutnant

EICHLER

Franz

Kommand. L 48

17.06.1917

9)

Oberleutnant zur See

DINTER

Bernhard

Kommand. L 23

21.08.1917

 

Leutnant zur See d.R.

HAMANN

Otto

Wachoff. L 23

21.08.1917

 

Kapitänleutnant

STABBERT

Franz

Kommand. L 44

20.10.1917

10)

Oberleutnant z.S. z.D.

ROTHE

Armin

Wachoff. L 44

20.10.1917

11)

Kapitänleutnant

BOCKHOLDT

Ludwig

Kommand. L 59

07.04.1918

 

Leutnant zur See

MAAS

Heinrich

Wachoff. L 59

07.04.1918

 

Feldwebelleutnant

GRUSSENDORF

Emil

Wachoff. L 59

07.04.1918

 

Hauptmann

MANGER

Kuno

Kommand. L 62

10.05.1918

 

Oberleutnant z.S. d.R.

GRUNER

Bruno

Wachoff. L 62

10.05.1918

 

Fregatten-Kapitän

STRASSER

Peter

Führer der Luftschiffe

05.08.1918

12)

Kapitänleutnant

LOßNITZER

Joh. v.

Kommand. L 70

05.08.1918

12)

Leutnant zur See

KRÜGER

Kurt

Wachoff. L 70

05.08.1918

12)

Korvetten-Kapitän d.R.

PROELß

Eduard

Kommand. L 53

11.08.1918

 

Leutnant zur See

PROEK

Karl v.

Wachoff. L 53

11.08.1918

 

„Gemeinsam mit ihnen, in unverbrüchlicher Kameradschaft, sind die Besatzungen, 339 auserlesene Deck- und Unteroffiziere, in den Tod gegangen. Jeder einzelne von ihnen hat dem Vaterlande, jeder einzelne von ihnen hat der Luftschiffahrt unvergessene Dienste geleistet.“

Die Tabelle auf Seite 189 ff
nennt die einzelnen Luftschiffe und ihr Schicksal mit der Ursache des Verlustes und Datum:

L

Verlust-Ursache

Verlust am

L 1

ging bei einem Manöver in der Nähe von Helgoland unter

09.09.1913

L 2

wurde auf einer Fahrt i.d. Nähe von Berlin durch Knallgasexplosion zerstört

17.10.1913

L 3

strandete im Schneesturm an der dänischen Küste

17.02.1915

L 4

strandete im Schneesturm an der dänischen Küste

17.02.1915

L 5

wurde durch feindliche Abwehr beschädigt und abgerüstet

06.08.1915

L 6

verbrannte beim Gasfüllen in Fuhlsbüttel

19.09.1916

L 7

wurde nach einer Notlandung auf offenem Meer d.e. engl. U-Boot vernichtet

04.05.1916

L 8

strandete bei Ostende und wurde abgerüstet

05.03.1915

L 9

verbrannte beim Gasfüllen in Fuhlsbüttel

19.09.1916

L 10

wurde durch Blitz in der Luft zerstört

03.09.1915

L 11

wurde als veraltetes Schiff abgerüstet

25.04.1917

L 12

strandete bei Ostende

10.08.1915

L 13

wurde als veraltetes Schiff abgerüstet

25.04.1917

L 14

wurde nach dem Waffenstillstand in Nordholz zerstört

23.06.1919

L 15

strandete vor der Themsemündung

01.04.1916

L 16

wurde bei Brunsbüttel abgerüstet

19.10.1917

L 17

verbrannte in Tondern durch Selbstentzündung

28.12.1916

L 18

verbrannte in Tondern durch Selbstentzündung

17.11.1915

L 19

wurde über England abgeschossen und versank in der Nordsee

02.02.1916

L 20

strandete an der norwegischen Küste

03.05.1916

L 21

wurde bei England abgeschossen

18.11.1916

L 22

wurde über England abgeschossen

14.05.1917

L 23

wurde bei Jütland abgeschossen

21.08.1917

L 24

verbrannte in Tondern durch Selbstentzündung

28.12.1916

L 25

wurde als veraltetes Schiff abgerüstet

15.09.1917

L 30

laut Versailler Vertrag abgerüstet

Sommer 1920

L 31

wurde über London abgeschossen

01.10.1916

L 32

stürzte, über London angeschossen, brennend ab

23.09.1916

L 33

fiel als erstes Luftschiff, d.Notlandung, unbeschädigt i.d.Hände d.Engländer

24.09.1916

L 34

wurde über England abgeschossen

27.11.1916

L 35

wurde als veraltetes Schiff abgerüstet

1918

L 36

wurde bei einer Notlandung im Nebel schwer beschädigt

07.02.1917

L 37

wurde laut Versailler Vertrag abgebaut. Einzelteile gingen an Japan

Aug. 1920

L 38

strandete auf einem Wald in Kurland

29.12.1916

L 39

über Frankreich abgeschossen

17.03.1917

L 40

wurde in Nordholz abgerüstet

17.06.1917

L 41

wurde in Nordholz durch Bruch zerstört

23.06.1919

L 42

wurde in Nordholz zerstört

23.06.1919

L 43

wurde über der Nordsee abgeschossen

14.06.1917

L 44

fiel der französischen Abwehr zum Opfer

20.10.1917

L 45

wurde nach Notland. auf französischem Boden von der Besatzung zerstört

20.10.1917

L 46

fiel der Explosion der Luftschiffhallen in Ahlhorn zum Opfer

05.01.1918

L 47

fiel der Explosion der Luftschiffhallen in Ahlhorn zum Opfer

05.01.1918

L 48

wurde über England abgeschossen

17.06.1917

L 49

fiel bei einer Notlandung unbeschädigt in Feindeshand

02.10.1917

L 50

wurde nach e. England-Angriff weit südwärts verschlagen u. ist verschollen

20.10.1917

L 51

fiel der Explosion der Luftschiffhallen in Ahlhorn zum Opfer

05.01.1918

L 52

wurde in der Halle zerstört

23.06.1919

L 53

wurde von englischen Flugzeugen abgeschossen

11.08.1918

L 54

wurde in seiner Halle durch einen englischen Fliegerangriff zerstört

19.07.1918

L 55

musste in Thüringen notlanden und später abgewrackt werden

20.10.1917

L 56

wurde zerstört, um nicht ausgeliefert zu werden

23.06.1919

L 57

wurde beim Einhallen in Jüterbog vernichtet

07.10.1917

L 58

fiel der Explosion der Luftschiffhallen in Ahlhorn zum Opfer

05.01.1918

L 59

fiel einem Blitzschlag zum Opfer

07.04.1918

L 60

in der Halle von Tondern durch Fliegerangriff zerstört

19.07.1918

L 61

wurde an Italien ausgeliefert

28.08.1920

L 62

stürzte bei Helgoland ab

10.05.1918

L 63

wurde in Nordholz durch Bruch zerstört

23.06.1919

L 64

wurde an England ausgeliefert

21.07.1920

L 65

wurde in Nordholz durch Bruch zerstört

23.06.1919

L 70

wurde über England abgeschossen

05.08.1918

L 71

wurde an England ausgeliefert

30.06.1920

L 72

wurde an Frankreich ausgeliefert

22.12.1923

 „Nur die Marine-Luftschiffe trugen die einfache Bezeichnung „L“. Daher sind sie von der Zeppelin-Bauwerft, die während des Krieges auch Armee-Luftschiffe baute, nicht vollständig durchnumeriert worden.“

Beispiele weiterführender Erkundungen über www.volksbund.de/graebersuche :

1) Hirsch, Klaus, Dienstgrad: Leutnant, Geburtsdatum: 23.06.1885 in Juitburg, Todesdatum: 03.09.1915. [B3113883].  Klaus Hirsch ruht auf der Kriegsgräberstätte in Cuxhaven-Ritzebüttel St. Martin (BRD). Block VII Reihe 5-8 Grab D-O

2) Peterson, Werner Gustav Iwan, Dienstgrad: Oberleutnant zur See, Todesdatum: 24.09.1916. [F4338364]. Werner G.I. Peterson ruht a.d. Kriegsgräberst. Cannock Chase (Großbrit.). Grab 2

3) Brodrück, Karl Friedrich Oswald, Dienstgrad: Leutnant zur See, Todesdatum: 24.09.1916. [U4322063]  Karl Friedrich Oswald Brodrück ruht a.d. Kriegsgräberstätte Cannock Chase (Großbrit.). Grab 2

Zu 2) und 3) s.a.: www.denkmalprojekt.org/misc_laender/cannock_chase_l-32_uk.htm

4) Mathy, Heinrich Ferdinand Friedrich, Dienstgrad: Kapitänleutnant, Geburtsdatum: 04.04.1883 in Mannheim, Todesdatum: 02.10.1916. [N4337868]  Heinrich F.F. Mathy ruht a.d. Kriegsgräberstätte Cannock Chase (Großbritannien). Grab 3

5) Werner, Jochen Julius Otto Hubertus, Dienstgrad: Leutnant zur See, Todesdatum: 02.10.1916. [K4341879]. Jochen J.O.H. Werner ruht a.d. Kriegsgräberst. Cannock Chase (Großbrit.). Grab 3

Zu 4) und 5) s.a.  www.denkmalprojekt.org/misc_laender/cannock_chase_l-31_uk.htm

6) Dietrich, Max, Dienstgrad: Kapitänleutnant, Gburtsdatum: 27.11.1867, Todesdatum: 28.11.1916, Todesort: bei Hartlepool. [X3143552]  Max Dietrich wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt oder konnte im Rahmen von Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden.

7) von Collani, Kurt, Dienstgrad: Leutnant, Todesdatum: 17.03.1917. [Y0605517]  Kurt von Collani ruht a.d. Kriegsgräberstätte in Vignemont (Frankreich). Block 1 Grab 68

8) Schütze, Viktor, Dienstgrad: Korvettenkapitän, Todesdatum: 17.06.1917. [A4341185]  Viktor Schütze ruht a.d. Kriegsgräberstätte Cannock Chase (Großbritannien). Grab 4

9) Eichler, Franz, Dienstgrad: Kapitänleutnant, Todesdatum: 17.06.1917. [W4322551]  Franz Eichler ruht auf der Kriegsgräberstätte Cannock Chase (Großbritannien). Grab 4

Zu 8) und 9) s.a: www.denkmalprojekt.org/misc_laender/cannock_chase_l-48_uk.htm

10) Stabbert, Franz, Dienstgrad: Kapitänleutnant, Todesdatum: 20.10.1917. [K1187694]  Franz Stabbert ruht auf der Kriegsgräberstätte in Gerbéviller (Frankreich).

11) Rothe, Armin, Dienstgrad: Oberleutnant zur See, Todesdatum: 20.10.1917, Todesort: Chenevieres. [L0592597].  Armin Rothe ruht auf der Kriegsgräberstätte in Gerbéviller (Frankreich). Block 2 Grab 90

12)  Bei Rolf MARBEN auf Seite 9/10: „Am 5.August 1918 stieg STRASSER an Bord des L 70, dessen Kommandant v.LOßNITZER war, zu seiner letzten Fahrt auf. Nach einem englischen Bericht griffen zwei Flugzeuge das Luftschiff an. In der Hülle entstand ein großes Loch und Flammen schossen auf, die sich bald über das ganze Schiff ausbreiteten. Das Hinterschiff erhob sich noch einmal und dann stürzte L 70 brennend in die Nordsee. Strasser fand sein Grab in britischen Gewässern.“

a) vgl. auch  www.denkmalprojekt.org/deutschland/nebel_amrum.htm

13)  Das in kursiver Schrift angegeben Datum wurde mitgeteilt von Hans-Dieter Boemack (Leipzig) am 02.05.2011.

Datum der Abschrift: Januar 2006

Beitrag von: Genealogische Gesellschaft Hamburg e.V. (Uwe Schärff)
Foto © 2006 Uwe Schärff

 

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