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Totenzettel









Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

 

Zauditz (Sudice), Hultschiner Ländchen, Kreis Ratibor, Oberschlesien,
heute im Okres Opava, Tschechische Republik:

Zauditz wurde 1327 erstmals erwähnt. Zu dieser Zeit befand sich das Dorf im Besitz des Dominikanerklosters Ratibor. Das Dorf gehörte zum Herzogtum Troppau und ab 1377 zum Herzogtum Jägerndorf. 

Zusammen mit dem Nachbarort Thröm (Třebom) bildete Zauditz eine deutsche Sprachinsel, während in den anderen Ortschaften in Norden des Hultschiner Ländchens durch den Zuzug mährischsprachiger Bevölkerung eine Slawisierung erfolgte.

Mit der Teilung Schlesiens kam Zauditz 1742 zu Preußen, in Folge seiner abgelegenen Lage sank die Bedeutung von Zauditz immer mehr. Im 18. Jahrhundert verlor es das Stadtrecht und wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts vom Marktflecken zur Landgemeinde herabgesetzt. Bei der Kreisreform von 1816 erfolgte die Zuordnung der Gemeinde, die zuvor dem Kreis Leobschütz angehörte, zum Landkreis Ratibor. 1920 kam Zauditz zur Tschechoslowakei und befand sich damit in unmittelbarer Grenzlage. Östlich und westlich verlief die Grenze zu Deutschland und im Norden lag nur noch Thröm.

1938 erfolgte die Rückgliederung nach Deutschland und in den Landkreis Ratibor. Seit 1945 ist Sudice wieder tschechisch.  Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sudice

Das Kriegerdenkmal des 1. Weltkrieges wurde am 30. August 1925 eingeweiht.  Das linke Foto zeigt das ursprüngliche Ehrenmal von 1925 (Quelle: Oberschlesischer Wanderer - Jahrgang 1925). Größtenteils entspricht es der heutigen Fassung.  Allerdings unterscheidet es sich in der wahrscheinlich nach dem 2. Weltkrieg entfernten Inschrift „Unseren Gefallenen Brüdern“ über den Initialen des ersten Weltkrieges, sowie den ebenfalls nicht mehr vorhandenen Lorbeerblättern um das Denkmalskreuz.

Zauditz, Foto © 2005 Benedikt Holetzke

Inschriften:

UNSEREN GEFALLENEN
BRÜDERN
1914 – 1918
(Namen)

Gedenktafel 1
(Linke Seite)
1939 – 1945
(Namen)
UND ALLEN OPFERN DES KRIEGES

Gedenktafel 2
(Rechte Seite)
1939 – 1945
(Namen)
A VŠEM OBĔTEM VÁLKY

Namen der Gefallenen:

1. Weltkrieg:

Name

Vorname

Todesdatum & Ort

BARANEK

Josef

1915, Frankreich

BOREK

Friedrich

1918, Frankreich

BRAWANSKY

Karl

1916, Frankreich

BUHLA

Eugen

1918, Frankreich

DASTIG

Johann

1918, Frankreich

DASTIG

Wilhelm

1916, Frankreich

HIRSCHBERG

Dr. Georg

1915, Russland

GOTTZMANN

Friedrich

1918, Frankreich

GOTTZMANN

Friedrich

1918, Frankreich

GOTTZMANN

Martin

1918, Nordsee

GOTTZMANN

Wilhelm

1914, Russland

GRITTNER

Ernst

1915, Frankreich

HEINZ

Karl

1918, Frankreich

HEYMANN

Gottlieb

1916, Russland

JANIK

Emil

1917, Frankreich

JURITZA

Karl

1918, Frankreich

JURTZIK

Max

1917, Frankreich

KALUSA

Gottlieb

1915, Frankreich

KAWAN

Alfred

1915, Frankreich

KLEIN

Johann

1915, Russland

KREMSER

Reinhard

1916, Frankreich

KUBNY

Max

1918, Frankreich

KUPKA

August

1918, Frankreich

LAMLA

Paul

1918, Frankreich

LÖHNERT

Max

1918, Frankreich

MAASE

Josef

1917, Frankreich

MADEY

Paul

1915, Belgien

MOSLER

Ernst

1914, Russland

MOSLER

Herrmann

1916, Frankreich

MOSLER

Max

1916, Frankreich

NACHLIK

Max

1917, Frankreich

PISCHALLA

Paul

1918, Frankreich

PLUSCHKE

Josef

1914, Russland

PRASSEK

Max

1915, Russland

PRZINITZKY

Ernst

1915, Russland

SCHEITHAUER

Paul

1917, Frankreich

SCHIERSCH

Max

1915, Frankreich

SCHOLZ

Alfons

1915, Frankreich

SCHOLZ

Georg

1918, Frankreich

SICHA

Heinrich

1914, Russland

SIEGMUND

Josef

1918, Russland

SLANINA

Anton

1914, Frankreich

SLAWIK

Heinrich

1914, Belgien

SPATA

Oswald

1918, Frankreich

STEINER

Josef

1916, Frankreich

WAGNER

Josef

1918, Frankreich

WAGNER

Josef

1918, Frankreich

WANJEK

Leo

1915, Frankreich

WEMMER

Richard

1918, Frankreich

 2. Weltkrieg:

Name

Vorname

BARANEK

Jakob

BERGHOF

Gerhard

BOCZEK

Alois

DASTIG

Ernst

DASTIG

Karl

FUCHS

Ernst

FEIKE

Adolf

FRANK

Ernst

GOTZMANN

Kurt

GRITTNER

Gerhard

GRZIBEK

Gottfried

HALFAR

Georg

HEIM

Johann

HEINZ

Viktor

HERMANN

Johann

HEYMANN

Erich

HLUCHNIK

Ernst

HOMOLA

Arnold

JANOTTA

Johann

KALLER

Fritz

KALLER

Gerhard

KALLER

Walter

KASCHNY

Josef

KLEIN

Karl

KLINGER

Ernst

KLINGER

Karl

KOMAREK

Franz

KOMAREK

Herbert

KOMAREK

Karl

KOMAREK

Karl

KOMAREK

Paul

KOSEL

Georg

KOSEL

Max

KOSTKA

Gerhard

KOSTKA

Alois

KOSTKA

Paul

KOTZIAN

Paul

KOTZIAN

Johann

KÖRNER

Alfons

KREMSER

Ernst

KREMSER

Fritz

KREMSER

Gerhard

KROKER

Fritz

KUPKA

Franz

KUPKA

Josef

KRAUTWURST

Bernhard

LAMLA

Josef

LASSAK

Emil

LÖHNERT

Alfons

LUDWIG

Ernst

LUDWIG

Fritz

MADAY

Franz

MALUCHA

Paul

MARKLOWSKI

Waldemar

MATISSEK

Albert

MIKA

Anton

MOSLER

Gerhard

MOSLER

Karl

NEUTATZ

Josef

NIEBOROWSKI

Johann

OSTAREK

Paul

RAIDA

Ernst

RAIDA

Hans

RAIDA

Josef

RAIDA

Leo

RITZNY

Ernst

SCHIERCH

Hans

SCHICHOR

Max

SCHUHEIDA

Josef

SCHUHEIDA

Willi

SCHWAB

Adolf

SCHWENZNER

Herbert

SCHWENZNER

Otto

SIEGMUND

Georg

SIEGMUND

Konrad

SIKORA

Viktor

SLAWIK

Heinrich

STROMSKY

Johann

SWOBODA

Ernst

TRNKA

Paul

WANNEK

Vollard

WEISS

Gotthold

WICHA

Karl

WILLMANN

Theo

WIELSCH

Kurt

WILPERT

Alfons

ZWEIGEL

Johann

Datum der Abschrift: 2005

Beitrag von: Thomas Gläser - nach Fotos von Benedikt Holetzke
Foto © 2005 Benedikt Holetzke

 

 

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