Onlineprojekt Gefallenendenkmäler

Verlustliste Füsilier-Regiment von Kleist (Offiziere)

Quelle: Geschichte des Füsilier-Regiments von Kleist (Geschichte und Nachrichten von dem königl. preuß. Füsilierregimente von Kleist von der Zeit seiner Stiftung
bis zum 1sten Jul. des Jahres 1767), Neudruck der Ausgabe Halle 1767, Biblio Verlag Osnabrück 1978.
(7-jähriger Krieg 1756-1763 u.v.a.)

Namen der Gefallenen:

1741-1767

Dienstgrad Name Vorname Geburtsdatum & Ort Todesdatum & Ort Einheit Bemerkungen
Obrist ASSEBURG Heinrich Carl von Ampfurt b. Magdeburg 15.12.1745
Schlacht bei Kesselsdorf
Leibkür.-Rgt.
Prem.-Ltnt. BANDEMER Adrian von Buckow bei Stolpe, Pommern 12.08.1759
Kunersdorf
Gren.-Batl. v. Schenkendorf jüngster Sohn von Bernhard Philipp von Bandemer
Prem.-Ltnt. BERNER Johann Christoph von Mecklenburg 18.06.1757
Collin
Füs.-Rgt.
Ltnt. BORCK von 22.11.1757
bei Breslau
Gren.-Batl. v. Schenkendorf Prinz Heinrich Rgt. Gest. a.d. Wunden
Ltnt. BROCKUSEN von 22.11.1757
bei Breslau
Gren.-Batl. v. Schenkendorf Prinz Heinrich Rgt.
Sec.-Ltnt. BRUYN Gustav Adolph von 05.10.1756
Schlacht bei Lowesitz
Füs.-Rgt. Verw. am 01.10.1756, gest. a.d. Wunden
Stabshptm. FALKENHAYN Johann Ferdinand von Schlesien 28.06.1757
Leutmeritz
Münchowsche Füs.-Rgt. Gest. a.d. bei Collin erhaltenen Wunde
Hauptmann GÖRNE Adam Friedrich Christoph von 1713
Niedergörne, Churmark Brandenburg
17.01.1758
Buschke, Schlesien
Gest. am Fleckfieber während der Einschließung von Schweidnitz (siehe unten)
Obristwacht-meister KAMECKE Adam Henning von 14.12.1715
Gut Boldekow, Pommern
25.10.1759
Gefecht bei Dommitsch
Komp. von Mickulitz verheiratet mit Frl. v. Schmettau, 2 Kinder
Sec.-Ltnt. KOVEN Johann Philipp von Altmark 09.05.1758
Gest. a.d. Wunden aus d. Schlacht 1757 bei Leuthen
Prem.-Ltnt. LOSSOW George Dietrich von Schlesien 05.12.1757
bei Leuthen
Erschossen
Feldprediger LÜTKEMÜLLER Anton Theophilus im Magdeburgischen 1757
Buschkau, Schlesien
Gest. an einer hitzigen Brustkrankheit (war seit 1754 im Amt)
Ltnt. MAGNUS Johann Conrad Friedrich 12.08.1759
Kunersdorf
Gren.-Batl. v. Schenkendorf Erschossen
Feldprediger MEYLING - - 1758
märisch Littau
Gest. an einer hitzigen Krankheit (er war nur 14 Tage im Amt)
Ltnt. MITZLAFF Carl Friedrich von Schwuchow, Pommern 10.05.1742
Leutomischel
Füs.-Rgt.la Motte Gest. a.d. Wunden
Hauptmann MITZLAFF Daniel Henning Schwuchow, Pommern 31.10.1755
Glatz
Füs.-Rgt. Fouque Gest.
Ltnt. MITZLAFF Georg Moritz von Schwuchow, Pommern 1742
Czaslau
Füs.-Rgt.la Motte Gest. a.d. Wunden
Ltnt. MITZSCHAFEL Wilhelm Heinrich 1731
Grafschaft Hohenstein
1757
Schlacht b. Leuthen
Rgt. Geist
Prem.Ltnt. NOSTITZ Caspar Otto von 18.06.1757
Collin
Schulenburg.-Regt. Erschossen
Ltnt. RHEIN von 22.11.1757
bei Breslau
Gren.-Batl. v. Schenkendorf, Prinz Heinrich Rgt.
Gen.Major SALDERN Wilhelm von 07.08.1720
Churmark Brandenburg
26.07.1758
Königingrätz
Füs.-Rgt.
Ltnt. SCHULENBURG Ernst August Christoph Ludwig von 22.11.1757
bei Breslau
Gren.-Batl. v. Schenkendorf Prinz Heinrich Rgt. Gest. a.d. Wunden
Hauptmann STAPEL Friedrich Wilhelm von 18.06.1757
Collin
Schulenburg.-Regt. Erschossen
Fähnrich THÜMEN Friedrich Gottlieb von Sachsen 22.08.1757
Bautzen
Gest.
Fähnrich THÜMEN Friedrich Lebrecht von Sachsen 28.08.1757
in Gefangensch.
Gest.; i.d. Schlacht v. Collin gefangen (jüngerer Bruder von Friedrich Gottlieb)
Obristwacht-meister UNRUHE Maximilian Rudolph von 1762
Königingrätz
Gest. a. s. beim Sturm auf Schweidnitz erhaltenen Wunden
Fähnrich VITZTHUM Rudolf Ferdinand von Garz, Sachsen 13.06.1747
b. Brandenburg
Füs.-Rgt. „verlohr unversehens bei Brandenburg in der Havel das Leben“
Fahnenjk. VOSS Johann Friedrich von Hamburg 24.12.1754 Rgt. Itzenplitz Gest. auf der Werbung zu Hamburg
Gren.-Ltnt. WINTERFELD August Detlof von 16.04.1731
Carwe, Churmark Brandenburg
12.08.1759
Kunersdorf
Gren.-Batl. v. Schenkendorf
Ltnt. WOLDECK Otto Philipp von Gnewickow b. Neuruppin 1758 Bülowsche Füsilier-Rgt. Gest. a.d. bei d. Schlacht v. Zorndorf erhaltenen Wunde

Anmerkung: Das Füsilier-Regiment „von Kleist“ wurde im Oktober des Jahres 1740 errichtet. Es bestand
aus 2 Grenadier- und 10 Füsilierkompagnien und stand bis zum Februar 1741 in Potsdam, wurde dann
nach Berlin verlegt und zog im Sommer d. J. zum ersten Einsatz in Schlesien.

Adam von Görne „hatte allen Feldzügen von 1741 an, der Belagerung von Prag, den Schlachten von
Lowositz, Collin und Leuthen beygewohnet, in letzterer ward er am Fusse verwundet, ging noch nicht
völlig geheilt, zum Regimente, und starb am Fleckfieber“. Er war der „zweyte Sohn Herrn Andreas
Christoph, Erbherrn auf Niedergörne, welcher 1722 gestorben“.

Neufassung aus redaktionellen Gründen am 16.09.2026.

Datum der Abschrift: Sept. 2006

Verantwortlich für diesen Beitrag: Karin Offen
Foto © 2006 Karin Offen