Onlineprojekt Gefallenendenkmäler

HOLZNER, Albert

Totenzettel



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Inschriften:

Zum frommen Andenken im Gebete
an den tugendsamen Jüngling

Namen der Gefallenen:

1. Weltkrieg

Dienstgrad Name Vorname Geburtsdatum & Ort Todesdatum & Ort Einheit Bemerkungen
Gefreiter HOLZNER Albert 22.06.1895 Geiselsdorf 31.08.1915
an der Ostfront in Cholm im damaligen Rußland (heute Chełm in Polen)
Königlich Bayerisches 3. Infanterie-Regiment „Prinz Karl von Bayern“, Ersatz-Bataillon, 2.Kompanie (nicht zutreffend ist die Angabe auf dem Totenzettel: Königlich Bayerisches 16. Infanterie-Regiment) Infolge einer schweren Cholera-Erkrankung im Lazarett im 20. Lebensjahr verstorben, danach auf einer Grünfläche neben dem Lazarett beerdigt

Der Bauer Johann Holzner und seine Ehefrau Franziska Holzner aus Geiselsdorf, heute zur
Stadt Vilsbiburg
im niederbayerischen Landkreis Landshut gehörend, verloren im 1. Weltkrieg
in der Zeit von Mai 1915 bis Januar 1917 vier ihrer sechs Söhne.
Ihr Sohn Josef (geb. 1889) wurde bereits kurz nach dem Kriegsbeginn 1914 als Angehöriger
der Königlich Bayerischen Armee an der Hand verwundet und daher als Kriegsbeschädigter
aus dem Militärdienst entlassen. Nur ihr jüngster Sohn Wolfgang (geb. 1896), der 1917
ebenfalls zum Militärdienst eingezogen wurde, überlebte den 1. Weltkrieg unbeschadet.

Informationen in Rot aus: Verlustlisten 1. Weltkrieg
Informationen in Blau von: www.volksbund.de/graebersuche-online
Informationen in Grau aus: Beitrag Verlustliste des K.B. 3. Infanterie-Regiment „Prinz
Karl von Bayern“

Datum der Abschrift: 2. März 2026

Verantwortlich für diesen Beitrag: Joachim Schmiedel, Dresden
Foto © 2025 Bayerischer Landesverein für Familienkunde e.V.