PLZ 79252
Ehrentafel aus der Dorfchronik des ehemaligen Bürgermeisters von Stegen,
Dreisamtal Maximillian Walter (Typoskript UB Freiburg, Reprint Echo-Verlag Stegen) oder www.stegen-dreisamtal.de.
Namen der Gefallenen:
1. Weltkrieg
| Dienstgrad | Name | Vorname | Todesdatum & Ort | Einheit | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| Füsilier. | ANDRIS | Karl | 25.11.1915 | Regt. No. 40, 10. Komp | in der Champagne durch einen Kopfschuß gefallen; zuletzt wohnhaft in Freiburg-Zähringen |
| Kanonier | ANDRIS | Wilhelm | 28.01.1915 | 5. Batterie Feld-Art. Regt. No. 76 | durch einen Granatschuß am bei Auchy gefallen |
| Wehrmann. | DRESCHER | Albert | 20.09.1917 | 7. Komp. Ersatz-Inftr.-Regt. No. 28 | sein Truppenteil wurde am 20.09.1917 bei Yppern (Flandern) überfallen. Er ist von dieser Zeit an vermisst. Sein Schicksal ist bis heute nicht bekannt geworden. Kameraden nehmen an, daß er möglicherweise in einem Unterstande verschüttet worden sei |
| Landsturmmann | DUFNER | Adolf | 27.11.1915 | 7. Komp. Inftr.-Regt. No. 111, | ist durch einen Granatschuß in den Kopf bei Ripont (Champagne) gefallen |
| Unteroffizier | GASSENSCHMIDT | Albert | 30.04.1915 | 3. Komp. Reserve-Inftr.-Regt. No. 240 | ist zu Pilken durch einen Granatschuß gefallen |
| Ersatz-Reservist | GREMELSPACHER | Josef | 9. Komp. Reserve-Inftr.-Regt. No. 110 | starb nach schwerer Verwundung durch einen Granatsplitter, linker Oberschenkelknochenbruch, im Reserve-Lazarett No. 56 zu Remonville. Er liegt auf dem Friedhof zu Freiburg, wohin er überführt wurde, begraben | |
| Ersatz-Reservist | HUG | Josef | 23.07.1917 | 12. Komp. Inftr.-Regt. No. 114 | ist bei Lombardsyd (Flandern) gefallen. Verletzung am Kopf und Rücken durch Art.-Geschoß. Die Leiche ist ungefähr 200 Meter südwestlich von der Kirche im Hause vor dem Friedhof verschüttet und kann nicht geborgen werden |
| Ersatz-Reservist | HUMMEL | Albert | 31.03.1918 | 9. Komp. Landwehr-Inftr.-Regt. No. 110, | wurde in der Nacht vom 30. / 31.03.1918 schwer verwundet; er hat das linke Auge verloren, erhielt einen Bauchschuß und schwere Verletzungen am linken Bein und starb im Kriegslazarett zu Jarny und ist dort auf dem Kriegsfriedhof beerdigt; zuletzt wohnhaft in Freiburg |
| Leutnant | KAGENECK | Philipp Graf von | 09.09.1914 | Regiment Großherzog von Sachsen 5. Thüringisches | gefallen zu Sechserben Kreis Gerdauen (Ostpreußen). Er ist auf dem Schlachtfelde beerdigt |
| Ersatz-Reservist | KLINGELE | Alfons | 15.04.1915 | 4. Komp. Inftr.-Regt. No. 112 | wurde am 12.04.1915 durch einen Schuß in den Kopf schwer verwundet und starb zu Lievin; zuletzt wohnhaft in Kirchzarten |
| Gefreiter | METZGER | Pius | 23.08.1918 | 9. Komp. Inftr.-Regt. No. 81 | ereilte bei einem englischen Sturmangriff ein bis jetzt unbekanntes Schicksal und ist seitdem vermisst; zuletzt wohnhaft in Kirchzarten |
| Landsturmmann | NITZ | August | 22.11.1917 | Inftr.-Regt. No. 58 | bei Fontaine nordwestlich Cambrai gefallen, G.G. in Kopf. Er ist auf dem Kriegerfriedhof II in Cambrai Rue de Solesmes beerdigt |
| Musketier | REBMANN | Friedrich | 26.10.1914 | 5. Komp. Inftr.-Regt. No. 142 | ist durch einen Gewehrschuß ins Herz bei Halpegarbe gefallen |
| Musketier | ROMBACH | Max | 17.07.1917 | 11. Komp. Inftr.-Regt. No. 142 | durch einen Granatsplitter in den Kopf bei Malaucourt (Höhe 304) gefallen |
| Musketier | SCHERER | Andreas | 11.12.1917 | 11. Komp. Reserve- Inftr.-Regt. No. 114 | bei St. Quentin gefallen, Granatverletzung des linken Beines. Er ist auf dem Friedhof zu St. Quentin beerdigt |
| Unteroffizier | SCHERER | Wilhelm | 14.02.1915 | 6. Komp. Inftr.-Regt. No. 118 | bei Cetula (Galizien) durch einen Kopfschuß gefallen |
| Reservist | SCHWEIZER | Heinrich | 01.02.1915 o. 02.02.1915 |
9. Komp. Inftr.-Regt. No. 170 | sein Truppenteil wurde in der Nacht bei Auchy de la Basse überfallen; seit diesem Überfall ist er vermisst; zuletzt wohnhaft in Hölzlebruck |
| Gefreiter | STEIERT | Ludwig | 21.10.1918 | 7. Batterie Feld-Artillerie-Regt. No. 76 | erlitt bei Guesnoy (Vallenciennes) einen schweren Beinbruch und starb auf dem Verbandsplatz; zuletzt wohnhaft in Simonswald |
| Musketier | THOMA | Friedrich | 24.04.1918 | 12. Komp. Reserve-Inftr.-Regt. No. 257 | im Gefecht am Hangard-Walde durch Infanterie-Kopfschuß gefallen |
| Wehrmann | TRITSCHLER | Karl | 25.01.1919 | 5. Komp. Landwehr-Inftr.-Regt. No,. 110 | erkrankte im Felde und starb im Lazarett zu Freiburg |
| Landwehrmann | WALTER | Josef | 19.08.1914 | 6. Komp. Landwehr- Inftr-Regt. No. 110 | in einem Gefecht in Dornach bei Mülhausen durch einen Gewehrschuß in die Brust gefallen und ist auf dem Friedhof daselbst beerdigt; verheiratet in Wittental |
| Ersatz-Reservist | WALTER | Karl | 29.03.1919 | 5. Komp. Inftr.-Regt. No. 170 | er leistete im Verlauf des Krieges bei verschiedenen Formationen Kriegsdienste und starb zu Stegen an einer von den Folgen des Krieges herrührenden Grippe |
| Pionier | WEHRLE | Augustin | 03.09.1916 | 1. Garde-Minenwerfer-Komp. 1. Garde Division | er wurde mittags an der Somme hinter der Front durch ein Artillerie-Geschoß am Kopfe schwer verwundet und starb vermutlich auf dem Transport ins Feldlazarett. Trotz der angestrengtesten Nachforschungen konnte Genaueres nicht ermittelt werden |
| Schütze | WIRBSER | Albert | 28.10.1918 | 3. Ersatz-Maschinengewehr-Komp | er starb an Grippe und Lungenentzündung im Reservelazarett III zu Heidelberg und liegt auf dem Friedhof zu Kirchzarten begraben |
Neufassung aus redaktionellen Gründen am 26.07.2026.
Datum der Abschrift: 03.10.2005
Verantwortlich für diesen Beitrag: Klaus Kiesel