Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher














Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

 

Erfurt (Denkmäler 1. Weltkrieg), Thüringen

PLZ 99001

Denkmäler für die Gefallenen der in Erfurt stationierten Regimenter im 1. Weltkrieg:
- Artillerie-Regiment Nr. 19, liegende große Löwenfigur mit einem Kanonenrohr in den Pranken;
- Infanterie-Regiment Nr. 71, bronzene Soldatenfigur mit Stahlhelm, Gewehr und Signalhorn;
- Jäger-Regiment zu Pferde Nr. 6, Figur eines nackten Reiters auf seinem Pferd, der auf einen sterbenden Kameraden herabschaut;
- Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 224 (Aussehen und Inschriften unbekannt)

Inschriften:

Artillerie-Denkmal
Dem Thür. Feld. Art. Regt. No. 19

Infanterie-Denkmal
3. Thüringisches
Infanterie Regiment Nr. 71
1914 1918

Reiter-Denkmal
Unseren gefallenen Kameraden
1914-1918

In Erfurt wurde nie ein Denkmal für alle Gefallenen Einwohner des 1. Weltkriegs errichtet. Es scheint
aber eine Auflistung zu geben, da die Stadt auf ihrer Internetseite die Zahl der Gefallenen mit 3579
angibt.
Man schuf Denkmäler für die im Ort stationierten Regimenter, die heute alle verschwunden sind.
Das Denkmal für das Artillerie-Regiment Nr. 19 wurde 1926 auf dem heutigen Benaryplatz errichtet
und nach 1945 abgerissen.
Das Denkmal des Infanterie-Regiments Nr. 71 stand beim Domplatz und wurde 1935 errichtet. Die
Soldatenfigur sieht wie für diese Zeit typisch eher wie ein Wehrmachtssoldat aus. Auch dieses
Denkmal wurde gleich nach 1945 abgerissen.
Das Denkmal für das Reiter-Regiment zu Pferde Nr. 6 wurde 1924 eingeweiht. Es stand vor der
Reglerkirche in der Bahnhofstraße. Wegen der stilisierten nackten Figuren war es schon seit der
Einweihung umstritten und 1939 wurde es auf NS-Anweisung als „entartete Kunst“ abgerissen.
Vom Denkmal des Reserve-Infanterie-Regiments Nr. 224 lag kein Foto vor. Es stand am heutigen
Juri-Gagarin-Ring Ecke Krämpferstraße.
Erhalten ist in der Eingangshalle des Rathauses ein Gedenk-Mosaik für die gefallenen 62 Mitarbeiter
der Stadtverwaltung.

Datum der Abschrift: 01.02.2021

Verantwortlich für diesen Beitrag: R. Krukenberg (www.kriegsopfergedenken.de)
Foto © historisch

 

Fragen und Kommentare zu dieser Webseite bitte an:  webmaster@denkmalprojekt.org.
Copyright © 2003-2012 Thilo C. Agthe.  All rights reserved. Alle Rechte vorbehalten