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Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

 

Rehberg, Gemeinde Kamern, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt

PLZ 39524

Denkmal aus aufgetürmten Feldsteinen für die Gefallenen des 1. Weltkriegs, mit zusätzlich angebrachter Tafel für die Gefallenen des 2. Weltkriegs, gekrönt von einem Adler.

Inschriften:

1.Weltkrieg:
1914-1918
Den tapferen Soldaten,
die dankbare Gemeinde Rehberg
(Namen)

2.Weltkrieg:
1939–1945
(Namen)
2 Unbekannte Soldaten
Euer Opfer bleibt unvergessen

Namen der Gefallenen:

1. Weltkrieg

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort, Alter

Todesdatum & Ort

Einheit

Bemerkungen

Ers.-Reservist

GLASER

Richard

31 J., Rehberg

31.07.1915 bei Bansk

RIR 35

Landstm.

GLIMM

Adolf

37 J., Molkenberg

16.02.1917 im Feldlaz. 135

8./IR 361

ruht auf der Kriegsgräberstätte in Neuville-St.Vaast - Frankreich

Landstm.

HEIDEPRIEM

Wilhelm

39 J., Rehberg

24.09.1918 in Graincourt

1./RIR 228

ruht auf der Kriegsgräberstätte in Neuville-St.Vaast - Frankreich

Gefr.

KOHLHASE

Edmund

27 J., Rehberg

25.09.1915 bei St. Pierre

11./IR 26

Bruder ist am selben Tag am selben Ort gefallen

Gefr.

KOHLHASE

Richard

31 J., Rehberg

25.09.1915 bei St. Pierre

11./IR 26

Bruder ist am selben Tag am selben Ort gefallen

Fahrer

MAEß

Friedrich

35 J., Rehberg

03.04.1916 im Kriegslaz. Stenay

Fuß Art. Regt. 2

ruht auf der Kriegsgräberstätte in Consenvoye - Frankreich

Musk.

MEWES

Erwin

18.08.1900 Rehberg

08.10.1918

2./IR 132

an Krankheit gest., ruht auf der Kriegsgräberstätte in Strasbourg-Cronenbourg - Frankreich

Füs.

MEWES

Friedrich

17.05.1897 Rehberg

14.10.1918 östl. Dixmuiden

10./Füs. R. 34

erst 1929 beurk., ruht auf der Kriegsgräberstätte in Hooglede - Belgien

Sergeant

MÜTZLITZ

Wilhelm

11.11.18?? Rehberg

24.07.1918

09.11.1918 in offiz. Verlustliste vermisst gemeldet

Schütze

SCHULZE

Arthur

20 J., Mögelin, Westhavelland

17.08.1917 bei Poelkapelle - Flandern

2.MGK/IR 184

nicht auf dem Denkmal, auch nicht in Mögelin

Landstm.

WIESE

Albert

47 J., Molkenberg

11.11.1918 im Kreiegslaz. 55 in Riga

10./Ldst. I.R.3/3 (X39)

Musk.

ZÄHRING

Otto

21 J., Britz, Krs. Teltow

30.07.1915 bei Monchi

nicht auf dem Denkmal

Fahrer

ZECHLIN

Hermann

39 J., Rehberg

18.08.1916 im Laz. Myslowitz

Fuß Art. Mun. Kol. 107

2. Weltkrieg

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort, Alter

Todesdatum & Ort

Einheit

Bemerkungen

BETZIN

O.

Obgefr.

BETZIN

Wilhelm

28.01.1916 Rehberg

02.12.1941 bei Putschki - Russland

SS Pz. Gren.

BUCHHOLZ

Rudolf

12.12.1926 Berlin

26.07.1945 im Laz. Detmold

3.SS Pz. Inf. E.u.A. Abt.

nicht auf dem Denkmal, ruht auf der Kriegsgräberstätte in Detmold-Blomberger Straße.

DUNST

G.

Jäger

DZIERMA

Konrad

22.05.1922 Rehberg

30.07.1942 bei Kawkas - Ostfront

9./Gren. Regt. 17

Kriegsgrab bei Korolewka / Juchnow - Russland

Feldw.

FRAHM

Aldo

27.06.1914 Rehberg

21.01.1947 im Kgf. Laz. 7807 Moskau

Kriegsgrab bei Moskau - Russland

Stabs-Gefr.

FRAHM

Helmut

22.10.1915 Rehberg

29.10.1944 in Karasjok

ruht auf der Kriegsgräberstätte in Botn-Rognan - Norwegen

Obgefr.

GLASER

Richard

05.03.1912 Rehberg

00.06.1945 im Mittelabschnitt der Ostfront

verm. und 1955 für tot erklärt

Uffz.

JENRICH

Otto

16.05.1911 Rehberg

14.12.1943 im Res. Laz. Brieg, Schlesien

13./Gren. Regt. 434

25.10.1943 in Mogilew verw., überführt und in Rehberg bestattet, Grab nicht mehr erkennbar (noch beim VDK gelistet)

KACZMAREK

P.

Obgefr.

KOLREP

Ernst

24 J.

12.02.1942 in Laz.

gest., verw. in Polen, Daten aus Todesanzeige

KRAUSE

H.

LEPPIN

Wilhelm

14.02.1901 Rehberg

01.12.1947 im NKWD-Lager Buchenwald

1970 für tot erklärt, 08.05.1945 von Russen abgeholt und seitd. verm.

Gefr.

MÜLLER

Erich

30 J.

05.10.1942 an der Ostfront

Daten aus Todesanzeige

MURNER

H.

Ober-Wachtm.

PAPROTH

Willi

19.02.1915 Rehberg

21.10.1944 im Armee Feldlaz. 2 Lw.

22./Werfer Regt. 82

ruht auf der Kriegsgräberstätte in Cernjachovsk - Russland

Ober-Schütze

RITTER

Willi

04.09.1921 Rehberg

12.05.1942 bei Moski - Ostfront

12./IR 90

ruht auf der Kriegsgräberstätte in Sologubowka-St. Petersburg - Russland

ROMEIKE

F.

Soldat

SCHARRENBERG

Hans

26.11.1922 Brehna, Krs. Bitterfeld

12.08.1944 bei Warschau

FP: 30060

vermisst und 1957 für tot erklärt

TEMPEL

E.

TEMPEL

H.

Ober-Leutnant

THIELE

Friedrich

30.06.1895 Himmelsberg. Thüringen

11.07.1943 bei Ssamodurowka - Ostfront

TIEDE

H.

Obgefr.

WIESE

Wilhelm

20.11.1898 Rehberg

03.04.1942 bei Malyje-Lipschaty - Ostfront

Fahrkol. 5/216

in Sandau beurkundet, Kriegsgrab bei Dubrowski / Brjansk - Russland

Gefr.

ZAHN

Ernst

18.02.1905 Rathenow

04.12.1942 bei Bolchaja-Garby Ramuschewo

4./Bau Batl. 254

Kriegsgrab bei Nowo Swinuchowo - Russland

2. Weltkrieg (in Rehberg gefallen)

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

Einheit

Bemerkungen

Plut.

DROBYSZ

Josef

20.11.1920

04.05.1945 in Rehberg tot aufgefunden

Polnischer Soldat, in Rehberg bestattet

Soldat

OESTERWIRT

Helmut

24.08.1909 Kettwig/Ruhr

03.05.1945 in Rehberg tot aufgefunden

Erk. Marke 1./Inf.Ers.Btl. 58 Nr. 746

aus Kettwig, erst 1969 identifiziert, „auf Friedhof Rehberg bestattet neben G. Rosemann“

Leutnant

ROSEMANN

Gerhard

11.05.1922 Graschowitz

03.05.1945 in Rehberg tot aufgefunden

aus Chemnitz

2. Weltkrieg (Zivilopfer)

Name

Vorname

Todesdatum & Ort

Bemerkungen

LÜBK

Helene, geb. Oppermann

28.07.1943 in Hamburg

bei Luftangriff gest., nur in Todesanzeige, „wohnhaft z.Zt. in Rehberg“

Auf dem Denkmal befinden sich zu den Namen nur Anfangsbuchstaben der Vornamen und
Sterbedaten nur zu den Gefallenen des 1. Weltkriegs. Aus dem Sterberegister von Warnau (mit
damaligem Ortsteil Rehberg) konnten viele weitere Daten gewonnen werden.
Auf dem Kriegerdenkmal wird an zwei unbekannte Soldaten erinnert. Im Sterberegister sind auch zwei
Soldaten beurkundet die 1945 in Rehberg gefallen sind und auf dem örtlichen Friedhof bestattet
wurden. Einer war schon 1945 bekannt und der andere wurde erst 1969 identifiziert. Warum dann auf
dem Denkmal von zwei unbekannten Soldaten geschrieben wird, konnte nicht geklärt werden. Auf dem
Friedhof sind keine Soldatengräber erkennbar. Zumindest ein Grab von Otto Jenrich soll laut VDK
noch existieren.
Die genauen Todesdaten des im Lager Buchenwald gestorbenen W. Leppin entstammen dem Buch:
„Totenbuch Speziallager Buchenwald 1945-1950“

Zusätzliche Informationen in Blau vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge:
www.volksbund.de/graebersuche

Datum der Abschrift: 01.06.2011; 01.05.2019

Verantwortlich für diesen Beitrag: Beitrag von: R. Krukenberg (www.kriegsopfergedenken.de)
Foto © R. Krukenberg

 

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