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Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

 

Lübars, Gemeinde Neuermark-Lübars, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt

PLZ 39524

Denkmal-Stele für die Gefallenen des 1. Weltkriegs (gemeinsam mit dem Ort Neuermark). Abgestufte Stele mit zusätzlich angebrachter allgemeiner Gedenktafel für die Opfer des 2. Weltkriegs. Gedenktafeln in der Kirche. Kriegsgräberstätte.

Inschriften:

Denkmal:

Unsern im Weltkriege 1914 – 1918
gefallenen Söhnen.
Aus Lübars starben den Heldentod
(Namen)
Den Opfern des II. Weltkrieges.

Tafel 1815 Gefallene:
Für König und Vaterland
starben den Heldentod:
(Namen)

Tafel 1815 Teilnehmer:
Namensverzeichniss derer in Lübars welche
die Feldzüge von 1813 bis 14 u. 15 mitgemacht haben,
und die Kriegsdenkmünze besitzen.

Gedenkblatt 1. Weltkrieg:
Ehrentafel
Unseren im Weltkrieg Gefallenen und Mitkämpfern gewidmet.
(Bildchen/Namen)
Gemeinde Lübars. 1914 – 1918

Tafel 2. Weltkrieg:
Gott wird abwischen alle Tränen.
Zum Gedenken der Toten des zweiten Weltkrieges
1939 – 1945. Lübars
(Namen)

Namen der Gefallenen:

1813-1815 (Gefallene)

Dienstgrad

Name

Vorname

Alter

Todesdatum & Ort

Einheit

Bemerkungen

Landwm.

BLANKENBURG

J. Friedrich

31 J.

14.09.1815 im Laz. zu Namur

10./Kurmärk. Ldw. Inf. Regt. 5

„an erhaltenen Blessuren gest.“, Daten aus Kirchenbuch

GENRICH

J J.

1815

PELZER

G. Ch. L.

1813

PELZER

J. Ch.

1813

1813-1815 (Teilnehmer)

Name

Vorname

Bemerkungen

BADING

Andreas

Mühlenmeistr.

DRÖMER

Christian

Gastwirth

GENRICH

Jakob

Arbeitsmann

GENS

David

Kossath

KAHLE

Johann

Kossath

KÖPKE

Friedrich

Invalide

MÄHSS

Christian

Häusler

MÜLLER

Friedrich

Schneider

NITZE

Joachim

Häusler

PELZER

August

Kosath

POREP

Adam

Tischlermeister

STEFFEN

Joachim

Hirte

WULSCH

Johann

Ackermann

ZAHRING

Hans Joachim

Gastw.

1. Weltkrieg (Gefallene)

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

Einheit

Alter, Bemerkungen

Musk.

BINDEMANN

Karl

18.12.1917

ruht auf der Kriegsgräberstätte in Lille-Süd - Frankreich

Leutnant d. Ldw.

GAEDE

Hermann

08.05.18?? Genthin

20.11.1917 bei Flesquieres, Cambrai

RIR 27

31 J., nur auf Denkmal

Wehrm.

GENRICH

Wilhelm

1879 Lübars

26.07.1915 im Argonnenwald, Vienne l Chateau

1./LIR 26

35 J., ruht auf der Kriegsgräberstätte in Consenvoye – Frankr.

Jäger

PELZER

Wilhelm

01.03.18?? Schönfeld, Krs. Jerichow

05.05.1918

nur auf Gedenkblatt, ruht auf Kriegsgräberstätte in Vermandovillers, Frankr.

Landstrm.

PESENECKER

Friedrich

Lübars

04.07.1915

11./RIR 236

nur auf Gedenkblatt, ruht auf Kriegsgräberstätte Langemark - Belgien

Musk.

SCHIMMELPFENNIG

Friedrich Ferdinand

1891 Lübars

20.09.1914 bei Fonteny

7./IR 26

23 J.

Uffz.

SCHULZ

Hermann

1886 Neuermark

08.10.1915 bei Loos

6./IR 93

29 J., lt. Gedenkblatt Name SCHULTZ

Wehrm.

SCHWARZLOSE

Wilhelm

24.03.1885 Bützer

19.11.1918

3./IR 419

vermisst gemeldet in offiz. Verlustliste vom 09.01.1919

Musk.

VOIGT

Ernst

1894 Lübars

29.06.1916 im Feldlaz. Farreuil - Frankreich

8./IR 66

21 J., nur auf Denkmal, ruht auf Kriegsgräber-stätte in Neuville-St.Vaast - Frankreich

1. Weltkrieg (Kriegsteilnehmer)

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Einheit

Meldung in offiz. Verlustliste

ALBRECHT

Hermann

Lübars

4./Armier. Batl.31

26.07.1916 schwer verwundet

ALBRECHT

Wilhelm

12.08.1881 Lübars

1./RIR 27

01.03.1919 vermisst

BAAK

U.

BAHRS

H.

BARENTHIN

U.

Uffz.

BEHRENDT

Ewald

23.10.18?? Lübars

11.04.1918 verwundet

FALKENBERG

E.

FALKENBERG

W.

FALKENBERG

W.

GENRICH

P.

HÜBNER

O.

KÄMPFER

A.

METZENTHIN

O.

NITZE

W.

TREUE

O.

WISCHER

H.

WULSCH

P.

1. Weltkrieg (in Lübars gest.)

Dienstgrad

Name

Vorname

Alter, Geburtsort

Todesdatum & Ort

Bemerkungen

Sergeant

KRAENZLIN

Otto

35 J., Potsdam

19.12.1915 bei Hämerten von Elbbrücke gesprungen

aus Stendal., 21.06.1916 in Lübars am Elbufer tot aufgefunden, Trompeter

2. Weltkrieg

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort, Alter

Todesdatum & Ort

Bemerkungen

Uffz.

AMBROS

August

25.09.1913 Klein Briesen, Neiße

00.04.1943 im Kgf. Lag. Astrachan, Wolga

war bei II./IR 516, 1956 verm. für tot erklärt, Tod 1960 beurk., Gedenken auf Kriegsgräberstätte Rossoschka - Russland

ARENDT

Anna

14.01.1892 Magdeburg

21.04.1945 in Lübars

„gefallen“, geb. Wahrenberg

ARENDT

Helmut

02.11.1891 Lübars

21.04.1945 in Lübars

„gefallen“

AURISCH

Walter

AURISCH

Willi

Gefr.

BEHRENDT

Ewald

17.03.1926 Lübars

13.03.1945 letzte Nachricht von der Ostfront

1957 für tot erklärt

BEHRENDT

Ewald

23.10.1891 Lübars

21.02.1946 im NKWD-Lager Ketschendorf

13.08.1945 von Russen verhaftet und seitdem vermisst, 1957 für tot erklärt, Todesdatum aus Totenbuch des Lagers

BEHRENDT

Fritz

23.05.1923

1945

Gefr.

DRÖMER

Franz

25.05.1906 Lübars

24.12.1942 bei Welikoje Sselo - Ostfront

war bei I./Gren. Regt. 409

DRÖMER

Fritz

25.05.1906

31.01.1945

Pz.-Gren.

FALKE

Werner

35 Jahre alt, 24.11.1908 Arneburg

14.06.1943 an der Ostfront (Sanko 1/162 H.V.Pl.)

Daten aus Todesanzeige, Kriegsgrab bei Sekmenjewka / Donez - Ukraine

Uffz.

GENRICH

Paul

28.10.1917 Lübars

24.10.1941 zw. Wetrowko und Donezbogen

war bei Reiter-Schw./Aufkl. Abt. 9

Obgefr.

GRUß

Alwin

14.05.1920 Lübars

10.01.1945 im Kgf. Lag. Woroschilowgrad - UdSSR

war verm., 1955 für tot erklärt, Tod 1996 beurk., Kriegsgrab bei Lugansk - Ukraine

Obgefr.

HÜBNER

Otto

25.06.1909 Lübars

00.06.1944 letzte Nachricht von der Ostfront

1953 für tot erklärt, Geburtsdatum auch 25.06.1908

Obgefr.

KALLINA

Helmut

10.02.1917 Buer

20.08.1941 in Kammskoje - Ostfront

nicht auf Gedenktafel, war bei 13./Schtz. Regt. 93, Kriegsgrab bei Kamenskaja - Ukraine

Obgefr.

KERKOW

Ewald

07.03.1911 Wust

01.04.1945 verm. bei Grosses Haff / Heringsdorf

1964 für tot erklärt, beim VDK als Vermisster gelistet

Obgefr.

KÖCKE

Erich

03.03.1904 Womlitz

20.04.1945 in Franzesfeste, Südtirol

ruht auf der Kriegsgräberstätte in Brixen / Bressanone - Italien

Gefr.

KÜSTER

Bernhard

23.03.1911 Lübars

30.12.1942 letzte Nachricht aus Stalingrad

1953 als Einwohner von Klietz für tot erklärt

Gefr.

LANGE

Gerhard

27.09.1922 Badel, Krs. Salzwedel

00.01.1945 letzte Nachricht aus Pommern

1988 für tot erklärt (ein Gerhard Lange mit diesem Geburtsdatum ist in Kopenhagen bestattet)

NITZE

Adolf

28.11.1907

1941

PELZER

Ida

04.03.1908 Lübars

20.04.1945 in Lübars

„gefallen“, geb. Kämpfer

PESENECKER

Ernst

14.12.1895 Lübars

00.05.1945 von Russen abgeholt u. seitdem vermisst, 1955 für tot erklärt

Obgefr.

TREUE

Fritz

20.04.1907 Lübars

05.12.1944 in Wyles bei Kranenburg?

ruht auf der Kriegsgräberstätte in Bedburg-Hau (D)

Gefr.

WISCHER

Martin

08.10.1922 Lübars

00.02.1945 letzte Nachricht aus Kessel Budapest

war bei I./Pz. Art. Regt. 13, 1992 für tot erklärt

WOEDTKE

Emil v.

05.06.1909

09.01.1943

Gefr.

WOLTERING

Heinrich

01.12.1913 Gaupel bei Coesfeld

26.01.1944 im Kriegslaz. Menjuschi bei Dno

nicht auf Gedenktafel, war bei 12./Jäg. Regt. 38, Kriegsgrab bei Dno - Russland

Obgefr.

WULSCH

Fritz

16.07.1922 Lübars

20.12.1944 in einem Kgf. Lag.

Auf dem Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkriegs und der Gedenktafel für die Opfer des 2.
Weltkriegs sind einige Daten verzeichnet. Aus dem Sterberegister, dem Kirchenbuch, den
Todeserklärungen der Vermissten und den Todesanzeigen konnten viele zusätzliche Daten und
Namen gewonnen werden, und werden hier zum ersten Mal veröffentlicht.

Auf dem Friedhof
befinden sich Soldatengräber für sieben unbekannte deutsche Soldaten, gefallen 1945. In den
Kirchenbüchern und den Kriegsgräberlisten der Verbandsgemeinde Schönhausen sind sie nicht
notiert. Zu Kriegsgräbern in Lübars wird der Ort nur in einer alten Auflistung des damaligen Kreises
Havelberg notiert, mit der Zahlenangabe: sechs bekannte Soldaten, vier unbekannte Soldaten und
vier Zivilopfer. Eine eventuelle namentliche Auflistung der b ekannten Kriegsopfer ist auch in Havelberg
nicht erhalten.

Im Pfarrhaus kamen am 15.04.1945 auch eine Flüchtlings-Großmutter und ihr
Enkelkind um, deren Namen nicht mehr bekannt sind (sie sind auf der Gedenktafel vermerkt).
Mit Todesdatum um den 07.05.1945 sind im Sterberegister viele Verstorbene ohne Todesursache
beurkundet, dies können Selbstmorde oder Opfer der Kämpfe sein.

Zusätzliche Informationen in
Blau vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge: www.volksbund.de/graebersuche

Datum der Abschrift: 01.07.2011, 01.10.2019

Verantwortlich für diesen Beitrag: R. Krukenberg (www.kriegsopfergedenken.de)
Foto © 2019 R. Krukenberg

 

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