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Mitte (Siegessäule), Berlin

In den Jahren 1864 bis 1873 wurde anlässlich des Sieges Preußens im Deutsch-Dänischen Krieg 1864 die Siegessäule als Nationaldenkmal in Berlin errichtet. Die Einweihung erfolgte am Sedantag anlässlich des dritten Jahrestages der Schlacht bei Sedan am 2.9.1873. Der ursprüngliche Standort war der Königsplatz, dem heutigen Platz der Republik (Areal vor dem Reichstag). Im Rahmen der seinerzeitigen städtebaulichen Planungen wurde das Denkmal schließlich in den Jahren 1938/39 auf seinen heutigen Standort verschoben.
Den Sockel zieren an den vier Seiten Reliefdarstellungen der drei Einigungskriege und den Einzug der Truppen in Berlin im Jahre 1871 in Berlin. Frankreich wollte 1945 die Sprengung der Säule im alliierten Kontrollrat durchsetzen, was aber am Veto der USA und Englands (die Sowjetunion enthielt sich) scheiterte. Nachdem die 3 Bronzetafeln (eine - vom Deutschen Krieg - verblieb in Berlin ) durch Frankreich an Berlin zurück gegeben wurden, vervollständigen sie seit 1987 wieder das Denkmal.
Das Monument wird gekrönt durch die Siegesgöttin Victoria , auch „Goldelse“ genannt.
Nach einer umfassenden Restaurierung unter Verwendung von über einem Kilogramm Gold ist die Siegessäule wieder seit Mai 2011 der Öffentlichkeit zugänglich. Bis zur Aussichtsplattform in 50;66 m Höhe sind es 285 Stufen. Insgesamt erreicht das Denkmal eine Größe von 66,89 m.

Datum der Abschrift: 07.07.2011

Beitrag von: Wolfgang KW Garz , www.garz.de.vu
Foto © 2011 Wolfgang KW Garz

 

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