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Totenzettel









Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

Sønderborg (Sonderburg / Alter Friedhof), Nordschleswig, Dänemark:

Oberhalb der Sonderburger Marienkirche:  Auf dem Kirchhof einige deutsche Kriegsgräber von 1848/51, 1864 und 1870/71.  Darüber hinaus zahlreiche dänische Kriegsgräber, aber auch von Soldaten aus Schweden und Norwegen. Darunter auch ein Grabstein mit russischer und dänischer Inschrift für einen Kapitän des Kaiserlich-Russischen Linienschiffes „Wiborg“, der im August 1850 auf der Reede vor Sonderburg fiel.

Namen der Kriegstoten von 1848/51
und auf dem Friedhof der St-Marien-Gemeinde beigesetzt:

Ein großes schwarzes Eisenkreuz mit 3 Namen von 1864 (s.unten). Links daneben ein Granitstein mit Marmorplatte (restauriert) mit der Inschrift: „Freiherr / Veit von Seckendorf Gutend, / Königl. Preuss. Hauptmann / im 12ten Inft-Regiment / Gefallen bei Düppel am 5ten Juni / 1848“

Rechts davon ein schwarzes Eisenkreuz (restauriert), darauf in weißer Schrift:: „Alexander von Hirschfeld, / Premier-Lieutnant im Grossherzoglich Mecklenburg- / Schwerinschen-Grenadier-Garde-Bataillon.“

Dienstgrad

Name

Vorname

Todesdatum

Einheit

Premier-Lieutnant

HIRSCHFELD

Alexander von

 

Meckl.-Schwerin. Grenadier-Garde-Batl.

Hauptmann

SECKENDORF

Veit von

05.06.1848 bei Düppel

12. Jnf. Rgt.

Namen der Kriegstoten von 1864
und auf dem Friedhof der St-Marien-Gemeinde beigesetzt:

Ebenfalls auf dem Friedhof der St-Marien-Gemeinde in einer Anlage mit vier Kanonenrohren in den Ecken ein Obelisk aus Granit. Darauf eine kleine Eisenplatte mit der Inschrift: „Den, bei Düppel und auf Alsen, im Jahre 1864 gefallenen preussischen Kriegern.“ Vor dem Obelisken ein kleiner Granitstein mit Eisenplatte mit der Inschrift: „Hier ruhen Feldwebel Adolph Lorenz / Füselier Carl Klein / Hornist Friedrich Regel / vom 1.Posensch. Inf. Regt. No. 18 / gefallen am 28.März 1864“.  Die Anlage wurde bei ihrer Restaurierung im Jahre 1982 um 180 Grad gedreht, um eine bessere Ansicht zu ermöglichen.

Dienstgrad

Name

Vorname

Todesdatum

Einheit

Füselier

KLEIN

Carl

28.03.1864

1. Posensch. Inf. Rgt. No. 18

Feldwebel

LORENZ

Adolph

28.03.1864

1. Posensch. Inf. Rgt. No. 18

Hornist

REGEL

Friedrich

28.03.1864

1. Posensch. Inf. Rgt. No. 18

Schwarzes gusseisernes Kreuz (noch nicht restauriert) mit (ehemals) weißer Aufschrift: „ die 8. Co 2. W.I.R. Nr.15 P.F.d.N. / ihren bei der Einnahme von Alsen am 29.6.64 / gebliebenen Kameraden Feldwebel Ed.Büttler / Musk. F.W. Hagemeyer, Musk. F.A. Lohmeyer“

Dienstgr.

Name

Vorname

Todesdatum

Einheit

Feldwebel

BÜTTLER

Ed.

29.06.1864

8. Comp.  2. Westf. Inf.Rgt. Nr.15

Musk.

HAGEMEYER

F.W.

29.06.1864

8. Comp.  2. Westf. Inf.Rgt. Nr.15

Musk.

LOHMEYER

F.A.

29.06.1864

8. Comp.  2. Westf. Inf.Rgt. Nr.15

Name eines Kriegstoten von 1870/71
und auf dem Friedhof der St-Marien-Gemeinde beigesetzt:

Schwarzes gusseisernes Kreuz mit weißer gemalter Aufschrift: „Hier / ruhet / Hermann Lorenzen /  * in Eckernförde d. 21. Jan. 1848 / + in Sonderburg d. 11. Sept. 1870“. Davor liegend ein flacher Marmorstein mit der Inschrift: „Dem tapferen / Kämpfer / vor Metz / 1870 / Inf.Regt. 84  11. Komp.“

Name

Vorname

Geburtsdatum

Todesdatum

Einheit

LORENZEN

Hermann

21.01.1848 in Eckernförde

11.09.1870 in Sonderburg

Inf.Regt.84, 11.Komp.

Eine Familiengrabstätte mit Wappen der Familie
auf dem Friedhof der St-Marien-Gemeinde:

Grabstein mit eingelegter Marmorplatte, darüber Familienwappen hinter Glasabdeckung. Inschrift auf der Marmorplatte: „Frau Generalin Clara von Cramer / geb. Schrøder / geb. 27.12.1833 zu Calbe A/S / gest. 22.12.1875 zu Sonderburg. - / - Königl. Preussischer General. / Major z.D. / Rudolph von Cramer / Ehrenbürger von Sonderburg / geb. 27.12.1818 zu Egeln / gest. 28.4.1902 zu Blankenburg a.H.“

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum

Todesdatum

 

CRAMER

Clara von, geb. SCHRÖDER

27.12.1833, in Calbe

22.12.1875 in Sonderburg

Gen.-Major

CRAMER

Rudolph von

27.12.1818, in Egeln

28.04.1902 in Blankenburg

Literatur: „Krigergrave og Mindesten fra 1848-50 og 1864 i Sønderborg Kommune”, Sonderburg, ca 1986. „Deutsche Kriegsgräber von1848/51 und 1864 in Nordschleswig – Ein historischer Wanderführer“ von Gerd Stolz und Jens Harrebye. Apenrade / Aabenraa 1983. Daraus teilweise wörtliche Zitate.

Datum der Abschrift: Februar 2005

Beitrag von: gghhev.de (Uwe Schärff)
Foto © Uwe Schärff

 

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