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Totenzettel









Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 


Todendorf, Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein

PLZ 22965

Gepflegte, etwas "steril" wirkende Anlage in der Straße „Rönnbaum“. Der Zugang zur Anlage ist durch Zaun, Schloß und ein Schild "Betreten des Grundstücks verboten" verwehrt.

Todendorf, Foto © Detlef Ziemann

Inschriften:


ZUM GEDENKEN
1914 - 1918    1939 - 1945

Gefallene/Vermißte des WK1:

Name

Vorname

Todesdatum

Bemerkungen

BROCKMÖLLER

Karl

1915

 

BUCK

Heinrich

1915

 

BURMEISTER

Emil

1926*

 

DAHLENBURG

Johannes

1915

 

DIESTEL

Joachim

1916

 

DOLLBERG

Hans

1917

 

FICKBOHM

Emil

1915

vermisst

FILTER

Hermann

1918

 

FÜHRER

Heinrich

1916

 

FÜHRER

Wilhelm

1925*

 

GERKEN

Fritz

1918

 

GRIEM

Heinrich

1916

 

GRIEM

Johannes

1918

vermisst

JURGSCHAT

Friedrich

1917

 

KOEPKE

A.

1918

 

KOEPKE

F.

1917

 

KRUSE

Fritz

1916

 

MARTENS

Ernst

1917

 

PEEMÖLLER

Adolf

1917

 

PEEMÖLLER

Heinrich

1915

 

PÖHLSEN

Rudolf

1923*

 

SCHLÜTER

Richard

1918

 

SCHMÜSER

Adolf

1919*

 

SCHULZ

Walter

1914

 

STAPELFELDT

Johannes

1916

 

TIEDEMANN

Ferdinand

1918

 

TIETJEN

Hans

1916

 

TIETJEN

Wilhelm

1916

 

WILLHÖFT

Heinrich

1917

 

WILLHÖFT

Nikolaus Friedrich

1914

 

ZIMMERMANN

E.

1917

 

ZIMMERMANN

K.

1917

 

ZIMMERMANN

W.

1917

 

Die o.g. Namen und Daten sind dem Buch "Todendorf hat Geschichte - Eine Chronik" (ISBN 3-929171-48-1, Herausgeber: Gemeinde Todendorf, © Copyright 1993 by Susanne Ehlbeck-Pannecke, Hamburg) entnommen. Zur Liste der Gefallenen/Vermißten des WK1 heißt es dort:

"Die Liste wurde nach dem im Dorf noch vorhandenen Ehrenbild angefertigt und verglichen mit den Namen auf den Steinen des Denkmals, mit den Angaben in den Dorfbüchern 3 und 4. Die mit einem * versehenen Männer starben zwar nach dem Krieg, aber an den Folgen desselben. Sicher ist das bei R. Pöhlsen, W. Führer und A. Schmüser, letzterer starb in Kriegsgefangenschaft. Bei E. Burmeister ist es nur eine Vermutung. E. Fickbohm, H. Griem und R. Schlüter wurden in Todendorf geboren, wenngleich sie zur Zeit des 1. Weltkrieges hier nicht mehr wohnten."

Zum Entstehen des Denkmals zitiert die Chronistin den Lehrer Adam aus seiner "Schulchronik, Bd. II, S. 34 und S. 37 ff" wie folgt:

"... Über die Platzfrage entstanden Meinungsverschiedenheiten. Da beschloß die Gemeindevertretung im Einvernehmen mit dem Schulvorstand, von dem großen Spielplatz ein Stück von circa 900 qm für diesen Ehrenhain abzunehmen. Dieser Beschluß wurde von der Regierung genehmigt. ... Diese Verhandlungen, die alle den Instanzenweg gingen, hatten sich in die Länge gezogen; denn inzwischen hatte schon der Frühling 1921 seinen Einzug gehalten. Inzwischen war eine Sammlung veranstaltet worden, dieselbe brachte eine Summe von 12000 Mark ... der Gem.Vorst. hatte sich an die Beratungsstelle für Errichtung von Gedenksteinen in Kiel gewandt. Nach einigen Tagen erschien auch ein Herr von dort, besichtigte das Gelände und entwarf eine Skizze, nach dieser ist der Ehrenhain angelegt. Der große Findling stammt aus dem Gehölz Schattredder. Freiwillige aus der Gemeinde gruben ihn frei und dann wurde er mit 12 starken Pferden von dem Fuhrwerkbesitzer Schröder Ahrensburg herangefahren. Das Fundament machte Martin Dollberg, und Fritz Peemöller u. Carl Siemsen haben ihn mit Hilfe eines Flaschenzuges in seine jetzige Lage gebracht. Anfang Sommer begann Gärtner Markmann mit seinen Arbeiten. Vom Spielplatz wurde Mutterboden abgefahren, um die Böschung zu erhalten. Der Spielplatz wurde wieder mit dem Sand, der aus der Anlage herausgegraben wurde, eben gemacht. Bis zum Spätsommer 1922 ruhte die Arbeit am Denkmal. Erst im September 1922 nahm man die Arbeit wieder auf. Von den im Herbst 1921 eingepflanzten Eichen waren 19 vertrocknet, dieselben wurden im Herbst 1922 durch neue ersetzt. Da sich zum Graben keine Leute meldeten, so haben die Knaben der 1. und 2. Klasse die ganze Fläche umgegraben. Nachdem der Gärtner die umgegrabene Fläche sorgsam geharkt hatte, säte er sie ab. Martin Dollberg faßte die Steinmauer und nun pflanzte der Gärtner die Hecke an. Die Einfriedung machte Fritz Peemöller. Nachdem alles soweit fertig war, wurden die kleinen Gedenksteine auf ihren Platz gestellt. Die Eingravierung der Namen hatte man dem Bildhauer Lehmkuhl Oldesloe übertragen. Im Oktober war der Ehrenhain fertiggestellt und am 26. November, am Totensonntag fand die Einweihung statt ..."

Gefallene/Vermißte des WK2:

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & -ort

Todesdatum & -ort

Bemerkungen

 

AHNFELDT

Wilhelm

1924

1943

 

 

BLINKMANN

Hans

 

1943

 

 

BLÖCKER

Hans

 

 

 

 

BORSTEL

August

1904

1945

 

 

BOY

Fritz

1893

1943

 

 

BUHMANN

Herbert

 

1941

 

 

DALLMEIER

Konrad

 

1947

 

 

DOLLBERG

Robert

1906

1944

 

 

DOPATKA

Wilhelm

 

1945

vermisst

 

DWENGER

Herbert

 

1939

 

 

EVERS

August

1909

1943

 

 

FAUST

Hans

 

1943

 

 

FAUST

Kurt Horst

1920

1942

 

 

FILTER

Hermann

 

1944

 

 

FLINDT

Ernst

1905

1945

 

 

FLINDT

Otto

1897

1942

 

 

FÖLSTER

Wilhelm

 

1945

vermisst

Obergefreiter

FÜHRER

Erwin

25.05.1914 Todendorf

21.09.1942 Gaytolowo

01)

Gefreiter

FÜHRER

Gerhard

22.07.1915 Todendorf

11.09.1939 Zambrow/Polen

02)

 

GARNIES

Fritz

 

1944

vermisst

 

GARNIES

Hans

 

1945

vermisst

 

GOHRBAND

Hans

1922

1942

 

 

GRIEM

Julius

1926

1944

vermisst

 

HAGEN

Richard

1909

1945

vermisst

 

HOMANN

Hans Werner

1921

1945

vermisst

 

JANSSEN

Hermann

1913

1945

 

 

JASTRAM

Gustav

 

1944

 

 

JUSUTTIS

Hermann

 

1945

 

 

KAHLBROOK

Hans

1925

 

 

Gefreiter

KALLWEIT

Willi

18.10.1911 Todendorf

12.12.1944 b. Stuhlweissenburg

03)

 

KÖPKE

Fritz

1909

1942

 

 

KRÖGER

Gustav

 

1945

vermisst

Oberschütze

KRUSE

Herbert

13.12.1921 Todendorf

23.06.1942 Feldl. 121 Mal Opotschiwalowo

04)

 

KUCHENBECKER

Hans Joachim

1916

1941

 

 

MARTENS

Adolf

 

1943

 

 

MÖLLER

Emil

1915

1945

 

Gefreiter

MÖLLER

Willi

03.04.1913 Todendorf

08.01.1943 Olchowcz

05)

 

MORGENSTERN

Ernst

1923

1943

 

Obergefreiter

NIEMEIER

Hans

30.10.1920 Todendorf

11.12.1944

06)

 

NUPNAU

Hans

1911

1943

 

 

PEEMÖLLER

Hans

1907

1944

 

 

PERSICKE

Walter

1911

1944

 

 

PISCHKE

Emil

 

1946

 

Gefreiter

PÖHLSEN

Albert

21.03.1911 Todendorf

21.04.1943 A. Fela 3/592 Narwa

07)

 

PÖHLSEN

Emil

1922

1942

 

 

RAU

Otto

1907

1943

vermisst

 

ROSE

Eduard

 

1944

 

Unteroffizier

SICK

Bruno

12.09.1917 Todendorf

09.07.1941 vor Cutno

08)

 

STAHMER

Erwin

1927

1945

 

 

STAMER

Johannes

1908

1943

 

 

STEFFEN

Albert

 

1944

 

 

STEFFEN

Gerd

 

1944

 

 

STOLTENBERG

Friedrich

1924

1943

 

 

TETZLAFF

Otto

 

1945

 

 

THOMSEN

August

1910

1944

vermisst

 

THOMSEN

Bernhard

1917

1944

vermisst

 

THOMSEN

Ewald

1927

1945

vermisst

Gefreiter

THOMSEN

Heinrich

18.12.1902 Todendorf

26.09.1944 Mailand

09)

 

TRAPP

Lothar

1913

1943

 

Grenadier

VAGT

Erwin Hans Paul

05.06.1925 Todendorf

15.11.1944 H.V.Pl. San.Kp.2/183 Frauenburg

10)

Obergefreiter

WALTHER

Leonhard

05.08.1919 Todendorf

29.01.1942 A. Wege Woronowo-Lodwa

11)

 

WESTPHAL

Franz

1910

1945

 

 

WESTPHAL

Heinrich

1910

1946

 

 

WILLHÖFT

Erwin

 

1945

 

 

WILLHÖFT

Hans

1922

1941

 

 

WILLHÖFT

Wilhelm

1906

1942

 

Die o.g. Namen und Daten sind ebenfalls der Todendorf-Chronik von Susanne Ehlbeck-Pannecke entnommen. Zur Liste der Gefallenen/Vermißten des WK2 heißt es dort:

"Die Liste der aus Todendorf stammenden Gefallenen des 2. Weltkrieges wurde erstellt nach der im Dorf vorhandenen Ehrentafel - unter Zuhilfenahme der Heimatbriefe sowie der Dorfbücher 9 und 9b sowie des Dorftagebuches. Auf der Ehrentafel sind vermutlich ein paar Namen von Männern, die nicht aus Todendorf stammen, deren Angehörige aber 1945 im Dorf waren. Alle dort erwähnten Männer sind hier ebenfalls aufgelistet. Die Liste wurde von Todendorfer Bürgern auf ihre Richtigkeit überprüft."

01) Erwin Führer ruht auf der Kriegsgräberstätte in Sologubowka-St. Petersburg Sammelfriedhof (Rußland). Endgrablage: Block 4 - Unter den Unbekannten.

02) Gerhard Führer wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt oder konnte im Rahmen der Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Nach den dem Volksbund vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Zambrow - Polen.

03) Willi Kallweit konnte im Rahmen der Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Szekesfehervar (Ungarn) war somit leider nicht möglich. Sein Name wird im Gedenkbuch des Friedhofes verzeichnet.

04) Herbert Kruse konnte im Rahmen der Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Nowgorod-Sammelfriedhof (Rußland) war somit leider nicht möglich. Sein Name wird im Gedenkbuch des Friedhofes verzeichnet.

05) Willi Möller wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt oder konnte im Rahmen der Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Nach den dem Volksbund vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Fedorowo / Raum Demjansk - Rußland.

06) Hans Niemeier ruht auf der Kriegsgräberstätte in Elsdorf/Rheinl.Angelsdorf-Soldatenfrdh. (Bundesrepublik Deutschland). Endgrablage: Grab 177.

07) Albert Pöhlsen ruht auf der Kriegsgräberstätte in Narva-Sammelfdh. (Estland). Endgrablage: auf diesem Friedhof.

08) Bruno Sick ist vermutlich als unbekannter Soldat auf die Kriegsgräberstätte in Kiew Sammelfriedhof (Ukraine) überführt worden. [...] Sein Name wird im Gedenkbuch des Friedhofs verzeichnet.

09) Heinrich Thomsen ruht auf der Kriegsgräberstätte in Costermano (Italien). Endgrablage: Block 10 Grab 902.

10) Erwin Hans Paul Vagt konnte im Rahmen der Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Die vorgesehene Überführung zum Sammelfriedhof in Saldus (Lettland) war somit leider nicht möglich. Sein Name wird im Gedenkbuch des Friedhofes verzeichnet.

11) Leonhard Walther wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt oder konnte im Rahmen der Umbettungsarbeiten nicht geborgen werden. Nach den dem Volksbund vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Karbussel - Rußland.

Die Ergänzungen in grüner Schrift beruhen auf den Daten des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.. Ihre Korrektheit muß ggf. im Einzelfall überprüft werden!

Datum der Abschrift: 31.05.2004

Beitrag von: Detlef Ziemann
Foto © Detlef Ziemann

 

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