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Totenzettel









Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

Husum (Ringreiterdenkmal), Kreis Nordfriesland, Schleswig-Holstein:

Direkt links neben dem Eingang des Ostfriedhofes ein grösserer gespaltener Findling auf Feldsteinsockel, rechts und links je 6 grössere Feldsteine mit den Namen.

Husum (Ringreiterdenkmal), Foto © 2005  www.panorama-service.net

Inschriften:

[EK in schwarzem Kreis]
1914                    1918
Seinen gefallenen Kameraden
gewidmet vom Ringreiter-Verein
Jung-Husum.

Namen der Gefallenen:

Name

Vorname

Geburtsdatum

Todesdatum & Ort

CARSTENS

Lorenz

24.3.94

9.4.17 Virn. Höhe Frankreich

CHRISTIANSEN

Chr.

29.3.9?

??.11.14 (?) Russland

CLAUSEN

Joh.

2.1.94

15.9.15 Bartose Russland

CLAUSEN

Hans

13.2.80

19.10.18 Serbien

FUHRMANN

Walter

15.5.88

 

FUHRMANN

Max

 

 

FUHRMANN

Hans

 

 

HESS

Joh.

18.8.90

3.8.14 Belgien

JACOBSEN

Peter

7.2.93

25.10.15 Lissowo Russland

KÖTHE

Bahne

19.6.87

18.7.15 Bubaze Russland

PETERSEN

Jun.

11.12.90

8.4.15 Calnaja Russland

PETERSEN

Hans

18.8.90

3.5.18 Helsingfors Finland

SCHUBERT

Chr.

16.11.84

15.3.16 Verdun Frankreich

SIMONSEN

Anders

20.6.98

12.2.15 Wattweiler Elsass

Begriffserklärung:  In Schleswig-Holstein, wo das Ringreiten als Volksfest Tradition hat, kommt die erste Nachricht eines solchen Wettkampfes aus dem Jahr 1597, als König Christian IV. von Dänemark Herzog Johann-Adolf von Gottorf besuchte.

1730 gab es in Garding / Schleswig-Holstein bereits eine "Ringreiter-Zunft", deren Satzungen das Verhalten und die Regeln für Ringreiter sehr streng festlegten.

Die Bredstedter Ringreitergilde geht auf das Jahr 1793 zurück, die Tönninger Ringreitergilde, die noch heute Uniformen im Stil der alten Ordonnanzreiter trägt, wurde im Jahr 1823 begründet.
Heute ist aus der ursprünglich militärischen Übung ein typisch norddeutsch/ dänischer Breitensport für Reiter geworden, bei dem statt der bis zu drei Meter langen Lanzen oft kleinere Ringstecher verwendet werden.

Aufgabe ist es, vom Pferd aus den an einer Ringkrone befestigten Ring zu treffen und mit der Lanze mitzunehmen.  Wer die meisten Ringe "gestochen" hat, ist König. Nach ihm kommen in der Rangfolge Kronprinz, Prinz und Junker.

Von diesem Objekt können beim Author des Beitrages hochauflösende Detailaufnahmen und/ oder, sofern vorhanden, Aufnahmen einzelner Namenssteine angefordert werden.

Datum der Abschrift: 28.3.2005

Beitrag von: Fred Watty | Genealogische Gesellschaft HH e.V.
Foto © 2005  www.panorama-service.net

 

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