Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher














Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

 

Kienberg, Stadt Nauen, Landkreis Havelland, Brandenburg

PLZ 14641

Gedenktafeln in der Kirche Königshorst. Soldatengrab auf dem Friedhof.

Inschriften:

Tafel 1871

Fürs Vaterland starben den Heldentod 1870-71
aus dem Kirchspiel Königshorst:
(Namen)

Tafel 1. Weltkrieg

Den Heldentod fürs Vaterland starben im Weltkrieg
1914-1918 aus dem Kirchspiel Königshorst:
(Namen)

Soldatengrab

Unseren 7 gefallenen
unbekannten Soldaten

Namen der Gefallenen:

1870/71

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsort

Todesdatum & Ort

Einheit

Bemerkungen

Musketier

AULLERICH

Ferdinand

Kienberg, Ost Havelland

16.08.1870
bei Vionville

5./IR 24

lt. offiz. Verlustliste

MOHR

Julius

aus Kienberg

Füs.

MOHR

Wilhelm

Kienberg, Ost-Havelland

28.10.1870
in Weißenburg

10./Füs. Regt. 35

aus Kienberg, gest., an Krankheit

ULRICH

Ferdinand

aus Kienberg

WEBER

August

aus Kienberg

1. Weltkrieg

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

Einheit

Bemerkungen

BOSSDORF

Max

Landstm.

HORN

Heinrich

30.11.1883 Fürstenwalde, Lebus

10.09.1915
bei Skidel

6./IR 151

Uffz.

STORCH

Wilhelm

Kienberg

1916

7./RIR 20

in o.V.L. vom 09.08.1916 gefallen gemeldet

VEHSE

Hermann

06.01.18??
Kienberg

28.07.1916

Todesdatum aus o.V.L., an Krankheit gest.

Res.

WATERSTRADT

Christian

23 J.,
Friedrichsfelde, bei Greifswald

02.11.1914
bei Chavonne

3./Füs. Regt. 35

Tafel Name falsch VATERSTADT

2. Weltkrieg

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

Bemerkungen

Obgefr.

BELLING

Ludwig

11.01.1910
Börnicke

16.11.1944
im Kgf. Lag. Kadijewka, Donbass - UdSSR

erst 2008 beurk., Kriegsgrab bei Stachanow - Ukraine

Soldat

BOJANOWSKI

Kurt

28.02.1917
Hamburg-Altona

01.01.1945
bei Thorn

vermisst und 1952 für tot erklärt, Akte mit weiteren Daten verschwunden, Gedenken auf Kriegsgräberstätte Mlawka - Polen

Obgefr.

GURTH

Friedrich

12.01.1900
Spandau

11.04.1945
letzte Nachricht aus Lehnin

aus OT Kienhorst; 1951 für tot erklärt, bei Kfz. Best. Lag. d. Lw. 4/III Lehnin

Soldat

HABERMANN

Günther

22.09.1925

14.08.1944
im Laz. Esbjerg, Dänemark

nur im Kirchenbuch, an Diphterie gest., ruht auf der Kriegsgräberstätte in Esbjerg - Dänemark

Soldat

KAJEWSKI

Ignatz

21.07.1912
Groß Butzig

17.02.1942
bei Fetischtschewo - Ostfront

in Königshorst beurk.

Uffz.

KREUTZ

Albert

28.06.1917 Rammelsbach

00.02.1945
letzte Nachricht aus Brug an der Leiter - Tschechei

vermisst und 1982 für tot erklärt

Uffz.

PRENZLOW

Heinz F

10.05.1920
Gohlitz

13.10.1944
in Ammersfoort - Holland

in Königshorst beurk., ruht auf der Kriegsgräberstätte in Ysselsteyn - Niederlande

Gefr.

RICHTER

Fritz

22.06.1908
Klossow

20.07.1943
bei Krassnij-Jar am Donez

nur im Kirchenbuch, Kriegsgrab bei Krasny Jar - Ukraine

Obgefr.

RICHTER

Gustav

02.09.1910
Klossow, Krs. Greifenhagen

14.02.1944
im Kriegslaz. 9/609 in Minsk

an Verw. vom 12.02.1944 gest.

Obgefr.

SCHMOLDT

Georg

16.03.1915 Schönfeld

12.09.1942
auf H.V.Pl. Wertjatschy

bei 12./IR 230, nur im Kirchenbuch

Gefr.

SCHULZ

August

17.08.1908 Siedluchnow, Posen

22.11.1942
bei Stalingrad (Punkt 442, 500 m nö. Werchnij-Sniloi/Don)

nur im Kirchenbuch

2. Weltkrieg (Zivilopfer)

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

Bemerkungen

RODEWALD

Emma

04.03.1885
Gonzau bei Straußberg

29.08.1945
„im Walde Jäglitz aufgefunden“

aus Kienberg „durch Genickschuß getötet“

Opfer des Stalinismus

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

Bemerkungen

KALSOW

Robert

28.01.1893
Burow, Krs. Demmin

26.11.1947
im NKWD-Lager Buchenwald

09.05.1945 von Russen verhaftet und seitdem vermisst, 1955 für tot erklärt

LEISEGANG

Erich

15.04.1892
Görne

vermisst und 1952 für tot erklärt, Akte mit weiteren Daten verschwunden, oder Soldat?

Kienberg ist ein kleiner Ort ohne eigene Kirche oder Denkmal. Auf dem kleinen Friedhof des Ortes
befindet sich eine Kriegsgräberstätte. Für den Ort war die Kirche in Königshorst zuständig. Dort hängen
auch Gedenktafeln für die Gefallenen der umliegenden Orte im Kriege 1870/71 und dem 1. Weltkrieg mit
Gefallenen aus Kienberg.
Die Namen der Kriegsopfer des 2. Weltkriegs aus Kienberg wurden im Ort nie gesammelt. Sie werden
hier zum ersten Mal aus dem Sterberegister, den Todeserklärungen der Vermissten, dem Kirchenbuch
und den Todesanzeigen zusammengetragen.
Diese Liste wird nicht vollständig sein, da nicht jede Familie ihre vermissten Angehörigen für tot erklären
ließ und Berufssoldaten im Stationierungsort und Verstorbene in deutschen Lazaretten im Ort des
Lazaretts beurkundet wurden. Angaben zu weiteren Kriegsopfern werden gesucht.

Zusätzliche Informationen in Blau vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (www.volksbund.de/graebersuche).

Datum der Abschrift: 01.04.2012, 01.07.2020

Verantwortlich für diesen Beitrag: R. Krukenberg (www.kriegsopfergedenken.de)
Foto © 2020 R. Krukenberg

 

Fragen und Kommentare zu dieser Webseite bitte an:  webmaster@denkmalprojekt.org.
Copyright © 2003-2012 Thilo C. Agthe.  All rights reserved. Alle Rechte vorbehalten