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Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

 

Haigerloch (jüdischer Friedhof), Zollernalbkreis, Baden-Württemberg

PLZ 72401

Im jüdischen Friedhof: Tafel am Eingang, Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus, sowie einige Namen von privaten Gedenksteinen

Inschriften:

Tafel am Eingang:
Jüdische Gemeinde Haigerloch
seit 1546 bestand eine jüdische Siedlung in Haigerloch
Im Jahr 1780 wurde den jüdischen Bürgern, meist Handwerker und Kaufleute, das Stadtviertel Haag als Wohnstätte zugewiesen. Die jüdische Gemeinde Haigerloch zählte im Jahr 1933 insgesamt 213 Seelen. 1943 wurden die letzten 192 Juden in Vernichtungslager deportiert, dabei haben nur 11 Personen überlebt.

Zwischen 1567 und 1884 hat die jüdische Gemeinde ihre Einwohner auf dem Waldfriedhof Weildorf bestattet.
1803 legten sie unterhalb ihres Wohnviertels Haag einen neuen jüdischen Friedhof an.

Die Stadt Haigerloch will diese Ruhestätte ihren jüdischen Mitbürgern erhalten.

Ehre sei ihrem Gedenken

Stadt Haigerloch 1979

Denkmal im Friedhof:
Zum dauernden Gedenken aller in der Nazizeit
1933 - 1945
hingeopferten Juden aus Haigerloch, die ihr Leben unschuldig lassen mussten.

Namen der Gefallenen:

1. Weltkrieg (private Gedenksteine)

Name

Vorname

Todesdatum & Ort

Bemerkung

LEVI

Albert

18.07.1918, im Lazarett Wilna

gestorben

LEVI

Artur

22.08.1914, bei Beririx, Belgien

gefallen

REUTLINGER

Jakob

18.11.1916, bei St. Pierre

gefallen

Datum der Abschrift: 03.02.2018

Verantwortlich für diesen Beitrag: W.Leskovar
Foto © 2018 W.Leskovar

 

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