Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher














Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

 

Mahlpfuhl, Stadt Tangerhütte, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt

PLZ 39517

Denkmal 1. und 2. Weltkrieg: Ziegelsteinwand mit eingelassenen Namenstafeln und Stahlhelmplakette für die Gefallenen des 1. Weltkriegs. Darunter später angebrachte Granittafeln mit den Namen der Gefallenen des 2. Weltkriegs

Inschriften:

1.Weltkrieg:
Die Opfer mahnen
2.Weltkrieg:
Gefallen im 2. Weltkrieg

Namen der Gefallenen:

1. Weltkrieg

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

Einheit

Bemerkungen

Leutnant

DRÜSDAU

Werner

08.09.1890

13.04.1917 in Frankreich

I.R. 36

Lehrer

Musketier

FETTBACK

Paul

24.06.1891

13.04.1917 in Frankreich

I.R. 26

ruht auf der Kriegsgräberstätte in Origny-Ste.-Benoîte - Frankreich

Musketier

HEILEMANN

Otto

16.09.1890

02.08.1917 in Frankreich

I.R. 26

Unteroffizier

KATTENGELL

Gustav

25.04.1887

09.08.1918 in Rumänien

I.R. 66

Grenadier

KOCH

Max

16.10.1884

27.08.1915 in Russland

Gren. Regt. 2

Landsturm-Mann

KÜHN

Ernst

13.05.1885

01.04.1918 in Frankreich

Landst. Batl.

Feldwebel-Leutnant

MEWES

Ferdinand

30.08.1875

10.02.1916 in der Heimat

Unteroffizier

MEWES

Heinrich

23.12.1893

30.11.1917 in Frankreich

Pion. Batl. 4

Fahrer

MEWES

Karl

01.09.1888

24.09.1914 in Frankreich

F.A.R. 4

Musketier

MÜLLER

Wilhelm

27.12.1889

20.12.1916 in Russland

I.R. 66

Musketier

PETERS

Fritz

04.02.1886

22.07.1915 Belgien

I.R. 26

Musketier

PURZELL

Willi

05.01.1895

06.06.1916 in Frankreich

ruht auf der Kriegsgräberstätte in Menen - Belgien

Marine-Ingenieur

SCHÜTZE

Otto

29.02.1892

01.09.1916 in Hoofden - Nordsee

U-Boot U-19

Musketier

STÜBING

Karl

05.09.1888

30.10.1915 in Frankreich

Landsturm-Mann

WEGENER

Otto

18.06.1878

12.04.1921 in der Heimat

Armierungs-Soldat

WINTER

Fritz

26.11.1889

01.10.1915 in Belgien

2. Weltkrieg

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

Bemerkungen

DAHMS

wurde kurz vor Einberufung Lehrer in Mahlpfuhl, nicht auf dem Denkmal

ESTEDT

Roman

GRÜBEL

Walter

vermisst

HÄNSCHEN

Otto

vermisst

nicht auf dem Denkmal

JOCOBS

Gottfried

25.06.1923

04.01.1944 in Witebsk

jun.

KNACKMUSS

Fritz

24.07.1944 in Russland

MEWES

Karl

14.04.1912

13.12.1942 vermisst in Stalingrad

jun., Gedenken auf Steinblock auf Kriegsgräberstätte Rossoschka - Russland

Gefreiter

OSINSKI

Fritz

05.02.1926 Salchau

26.04.1945 gefallen in Berlin

ruht auf der Kriegsgräberstätte in Berlin-Wilmersdorf - Berliner Str.

Obergefreiter

OSINSKI

Helmut

13.02.1917

13.12.1941 in Russland

Gefreiter

OSINSKI

Karl

03.12.1919 Salchau

22.06.1941 in Lubaczow - Polen

auf Denkmal Name Richard, im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte Przemysl – Polen verzeichnet

SCHÜTZE

Hans

09.09.1926

1945 vermisst in Ostpreussen (im Mittelabschnitt)

im Gedenkbuch des Friedhofes Duchowschtschina – Russland verzeichnet

STÜBING

Walter

09.05.1923

01.08.1943 vermisst am Jelontschik Fluss, Miuss Front

im Gedenkbuch der Kriegsgräberstätte Charkow – Ukraine verzeichnet

Gefreiter

VOGEL

Paul

06.10.1907 Höwisch

23.03.1945 in Danzig

Kriegsgrab bei Gdansk Wrzeszcz Srebrzysko - Polen

Gefreiter

WICHMANN

Johannes

07.02.1905 Vipperow

08.01.1943 in Russland (Groß-Budnitza)

Kriegsgrab bei Frolowo / Newel sö. - Rußland

Die Sandstein-Namenstafeln für die Gefallenen des 1. Weltkriegs sind im unteren Bereich verwittert und die Daten nicht mehr gut zu erkennen. Im Jahre 2016 sollte das Denkmal saniert werden und hierfür wurden genaue Daten gesammelt. Dabei wurde festgestellt daß einige Fehler bei der Schreibweise der Namen des 2. Weltkriegs gemacht wurden, die auch behoben werden sollen. Dank an Herrn D. Wegener für eine Liste der Namen mit zusätzlichen Daten. Der auf dem Denkmal falsch angegebene Richard Osinski war zum Todeszeitpunkt im Nachbarort Uchtdorf verheiratet und steht auch dort auf dem Denkmal.

Im Mai 1945 wurden mehrere erschossene Soldaten unbekannter Nation im Wald bei Mahlpfuhl gefunden. Sie wurden an Ort und Stelle begraben und die Grabhügel verschwanden nach einigen Jahren. Heute ist der genaue Lageort unbekannt.

Im 1. Weltkrieg wurden aus Mahlpfuhl 39 Männer eingezogen. Von diesen sind 14 gefallen und zwei in der Heimat verstorben. Das Denkmal wurde am 29.04.1923 eingeweiht. – Es befinden sich keine Gedenktafeln in der Kirche.

Zusätzliche Informationen in Blau vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge:
www.volksbund.de/graebersuche

Datum der Abschrift: 01.06.2013; 01.05.2016

Verantwortlich für diesen Beitrag: R. Krukenberg (www.kriegsopfergedenken.de)
Foto © 2016 R. Krukenberg

 

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