Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher














Onlineprojekt Gefallenendenkmäler - von Ahnenforschern für Ahnenforscher

 

 


 

 

Niederschönhausen (Friedhof Nordend: Gethsemane-Kirchengemeinde), Berlin

PLZ 13158

Der evangelische Friedhof Nordend besteht aus drei Kirchgemeindebereichen. Er hat Zugänge an der Dietzgenstraße 120 bis 158.
Der Teilbereich Nordend „Gethsemane–Kirchengemeinde“ liegt an der Dietzgenstraße 120.
Neben der Friedhofskapelle befindet sich ein rund um einen Baum angelegtes Kriegsgräberfeld (Ehrenhain) mit Opfern des Ersten Weltkrieges. Seitlich an der Friedhofshecke fanden eine Reihe Opfer des Zweiten Weltkrieges ihre letzte Ruhestätte.
Auf einem weiteren größeren Kriegsgräberfeld ruhen Opfer des Zweiten Weltkrieges.
Der ostwärtige Teil des Friedhofes ist heute naturbelassen. An einzelnen noch nicht überwachsenen Grabsteinen fanden sich private Erinnerungen an Kriegsopfer.
Die noch lesbaren Aufschriften vorhandener Grabkissen / Grabmale und Kriegsgräbern dokumentieren 395 hier beigesetzter GrabhinweiseKriegsopfer beider Weltkriege. Weiterhin sind Grabhinweise an privaten Grabstellen Quellen dieser Auflistung.

Namen der Gefallenen:

Grabhinweise 1. Weltkrieg

Foto

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

Einheit

Bemerkungen

ABRAHAM

August

16.08.1891

11.05.1917

„Zum Gedenken des in Feindesland gestorbenen Bruders…Die Liebe höret nimmer auf“

BUCHMANN

Hans

27.07.1899

16.08.1918 Frankreich

EDELMANN

Alfred

10.02.1888

08.09.1914 bei la Fére Champénoise

„Zum Gedächtnis unseres lieben Sohnes und Bruders…“

SCHNEIDEWIND

Willi

11.02.1889

02.05.1916

Erinnerungstafel in Form eines Eisernen Kreuzes: „Zum Andenken unserer lieben Männer, guten Väter, Söhne, Brüder…(Namen)… Ruhet sanft in Feindesland“

SCHOMBURG

Georg

26.01.1895

17.04.1918

Erinnerungstafel in Form eines Eisernen Kreuzes: „Zum Andenken unserer lieben Männer, guten Väter, Söhne, Brüder…(Namen)… Ruhet sanft in Feindesland“

Leutnant und Kompanieführer

SCHULZ

Ernst Werner

08.10.1915 bei Souain

R.I.R. 122

„Unserem unvergesslichen Sohne…Zur Erinnerung“

SIEGERT

Max

10.03.1896

14.05.1915 in Soupier

Kriegsgräber 1. Weltkrieg

Foto

Dienstgrad

Name

Vorname

Geburtsdatum & Ort

Todesdatum & Ort

Einheit

Bemerkungen

Füsilier

AREND

Willy

30.07.1889

21.01.1917

„Als Opfer des Weltkrieges ruht hier unser lieber Sohn und Bruder…Inhaber des Eisernen Kreuzes …, verwundet 27.09.1915…“; an einem weiteren Grabkissen wird der Vorname „Wilhelm“ angegeben

BARTELT

Franz

18.03.1881

25.09.1915

Gardepionier

BENISCH (BEHNISCH)

Ernst

16.03.1893 15.03.1893

25.03.1916

Gefreiter

BERGTER

Max

16.11.1894

24.10.1918 Frankfurt am Main

Eisenbahn Bau Kompanie 10

„Als Opfer des Weltkrieges ruht hier unser ältester guter hoffnungsvoller Sohn und Bruder…Inhaber des Eisernen Kreuzes…schwer verwundet 29.9.1918 im Westen, gestorben…beliebt, beweint und unvergessen“ Ein Grabkissen weist das Geburtsjahr 1883 und Todesdatum 24.10.1918 aus

BETENSTÄDT

August

1873

27.11.1916

Unteroffizier der Reserve Offiziersaspirant

ENGELMANN

Hubert

31.08.1892

15.11.1914 zu Altenburg

Inf.Regt. 20;

„Hier ruht…verwundet Chavonne,…, Ruhe sanft“; *2

Wehrmann

GRABIG

Robert

24.09.1883

11.11.1914 in Hamburg

„Hier ruht in Frieden mein über alles geliebter Mann, mein guter Vater, unser lieber Schwiegersohn, Schwager und Onkel…Bankbeamter… verwundet am 29.9.1914 bei Antwerpen“; *1

Reservist

HAHN

Emil

24.12.1914

HELM

Julius

1891

05.01.1916

Wehrmann

HESSE

Hermann

25.11.1914

HIRSCH

Max

02.11.1890

25.06.1915

„Hier ruht mein einzig geliebter Sohn…“; *4

Landwehrmann

KUNITZ

Willy

07.03.1876

12.03.1915 im Lazarettzuge im Osten

„Hier ruht in Gott mein unvergeßlicher Mann, unser guter Sohn und Bruder…gestorben

Pionier

LESSHAFT

Wolfgang

29.03.1998

06.10.1917

Landwehrmann

PALLMANN

Georg

20.09.1883

16.07.1915 im Lazarett zu Dresden

„…verwundet 17.5.1915, gestorben…, den Deinen unvergeßlich!“; *3

Musketier

PSCHANSKY

Paul

03.11.1892

19.11.1915 Szegedin Ungarn

„Hier ruht unser lieber einziger Sohn, als ein Opfer des Weltkrieges… schwerverwundet am 15. Oktober 1915…“; an einem weiteren Grabkissen wird der Vorname „Rich.“ angegeben

PSCHANSKY

Richard

03.11.1892

19.11.1915

SCHNEIDER

Oskar

04.10.1886

03.07.1915

Leutnant der Reserve

VORWERK

Erich

07.01.1896

22.03.1916


In den Verlustlisten des 1. Weltkriegs
*1: Robert GRABIG: Verlustliste 1. Weltkrieg, Ausgabe Nr. 155 vom 30.10.1914 S. 2000 & Ausgabe 282 vom 20.12.1914 S. 3757
java.genealogy.net/eingabe-verlustlisten/search/show/334464
java.genealogy.net/eingabe-verlustlisten/search/show/1095589 In roter Schrift: ursprünglicher Beitrag von anonym 2012

Datum der Abschrift: 2012, Ergänzungen 2. Weltkrieg und VdK Mai 2014

Verantwortlich für diesen Beitrag: anonym, Ergänzungen von anonym
Foto © 2014 anonym

 

Fragen und Kommentare zu dieser Webseite bitte an:  webmaster@denkmalprojekt.org.
Copyright © 2003-2012 Thilo C. Agthe.  All rights reserved. Alle Rechte vorbehalten